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Geesthacht (LOZ). Pflegende Angehörige übernehmen mit ihrer Bereitschaft eine sehr große Verantwortung, denn sie sind in ihrer Rolle häufig tagsüber und auch nachts ansprechbar für den Betroffenen.

Angehörige sind oft hochaltrig und haben eigene gesundheitsbedingte Einschränkungen, haben den Haushalt und den Alltag zu bewältigen oder sind evtl. noch eingebunden in Berufstätigkeit und Kinderbetreuung. Neben der körperlichen Belastung existieren meist auch weitere tägliche und vor allem oft Stress erzeugende Herausforderungen.

Wie klarkommen mit dem oft belastenden Hin und Her im Alltag?

Dieser Spagat stellt viele vor eine heftige Zerreißprobe. Einige gelangen an ihre persönlichen Grenzen, ohne es direkt zu spüren, fühlen sich innerlich wie gefangen. Stressbelastung, Überforderung und sogar Burn-Out bis hin zu psychosomatischen Beschwerden können dann die Folgen sein. Zeit für sich selbst steht kaum zur Verfügung – aus verschiedenen Gründen. Manchmal überträgt sich auch ein Frustgefühl auf die pflegebedürftige Person – ohne, dass es gewollt ist.

Doch es gibt Wege, eigene Grenzen zu erkennen und auf sich selbst zu achten. Es existieren verschiedene Entlastungsangebote, zu denen wir motivieren möchten, diese in Anspruch zu nehmen.

Der Pflegestützpunkt wird gemeinsam mit Silke Sack, Psychologin B. Sc. und Systemische Therapeutin und den Teilnehmern interaktiv persönliche Lösungsmodelle erarbeiten, erproben und Fragen der Zuhörer gern beantworten.

Der Mini-Workshop findet am Mittwoch, 19. Februar, von 16 bis 18 Uhr im Johanniter Krankenhaus, Vortragssaal, Am Runden Berge 3 in Geesthacht statt. Anmeldungen werden unter Telefon 04152 / 80 57 95 entgegengenommen.

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