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(LOZ). Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) fordert bessere Arbeitsbedingungen mit genügend Personal, eine gute Bezahlung und eine solidarische Finanzierung der Pflege.

ver.di Nord ruft in Schleswig-Holstein am Mittwoch, 17. Juni, unter dem Motto: „Gemeinsame Sache für eine solidarische Altenpflege“ Beschäftigte in der Altenpflege zu einem Aktionstag auf. Zahlreiche Einrichtungen von Flensburg bis Elmshorn werden sich daran beteiligen. Diese Aktionen sind eingebunden in einen bundesweiten Aktionstag.

„Altenpflege ist wesentlich. Ein Weiter-So nach Corona darf es nicht geben. Deshalb fordern wir eine Pflegevollversicherung, in die alle Bürgerinnen und Bürger einzahlen: die solidarische Pflegegarantie. In der Pflegeversicherung braucht es einen Systemwechsel. Das ist wichtig, damit die Forderung nach fairen Arbeitsbedingungen nicht gegen den Wunsch nach bezahlbaren Pflegesätzen ausgespielt werden. In einem ersten Schritt müssen die Eigenanteile für pflegebedingte Kosten in stationären Einrichtungen begrenzt werden“, so Steffen Kühhirt, verantwortlich für den Bereich Gesundheit und Soziales bei ver.di-Nord.

„Überall werden gute und engagierte Beschäftigte für die Altenpflege gesucht, diese kann man nur durch eine bedarfsgerechte Personalausstattung und gute Arbeitsbedingungen gewinnen. Eine bessere Bezahlung ist insbesondere bei den kommerziellen Anbietern notwendig. Hier besteht dringender Handlungsbedarf – auch im Norden“, so Kühhirt weiter.

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