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Herzogtum Lauenburg (LOZ). Der Krankenstand bei den 19.568 versicherten Arbeitnehmern der AOK NordWest im Kreis Herzogtum Lauenburg ist im Jahr 2019 von 5,8 Prozent auf 5,6 Prozent gesunken. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht der AOK NordWest hervor.

Danach verursachten allein Muskel- und Skeletterkrankungen 83.577 Fehltage. Mit 24,4 Prozent lag deren Anteil an den gesamten Fehltagen an erster Stelle. Es folgten psychische Erkrankungen (12,8 Prozent), Erkrankungen der Atemwege (10,4 Prozent) sowie Verletzungen (10,3 Prozent).

Nach der aktuellen AOK-Auswertung für 2019 meldeten sich 50 Prozent der Beschäftigten einmal oder mehrfach krank. Insgesamt war jeder bei der AOK versicherte Erwerbstätige im Kreis Herzogtum Lauenburg durchschnittlich an 20,4 Tagen krankgeschrieben. Dabei wurden über 46,1 Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage von Langzeitkranken verursacht. Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Fall lag bei 13,4 Kalendertagen.

Auffällig ist ein deutlicher Zusammenhang zwischen Krankenstand und Lebensalter: Liegt der Krankenstand bei Arbeitnehmern bis zum 35. Lebensjahr zwischen 3,1 und 3,8 Prozent, steigt er mit zunehmendem Alter kontinuierlich auf 10,2 Prozent bei den Frauen und 10,3 Prozent bei den Männern in der Altersgruppe der 60- bis 64-Jährigen.

Große Unterschiede zwischen den Berufsgruppen

Die höchsten Fehlzeiten gibt es im Kreis Herzogtum Lauenburg in den Berufsgruppen Güter− und Warenumschlag (52,4 Tage) und Führen von Erdbewegungs− und verwandten Maschinen (43,0 Tage). Die niedrigsten Fehlzeiten sind in den Berufsgruppen Glücks- und Wettspiel (0,8 Tage) und Verkauf von Kraftfahrzeugen, Zweirädern und Zubehör (3,3 Tage) festzustellen.

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