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Geesthacht (LOZ). Die Christdemokraten freuen sich über das positive Signal eines Investors zur Gründung einer neuen Radiologie in der größten Stadt des Kreises. Die CDU spricht in diesem Zusammenhang von einem Meilenstein für eine gute und wichtige regionale Gesundheitsversorgung. Die radiologische Praxis wird mit bis zu 20 Mitarbeitern und neuester Technologien ausgestattet sein.

„Abgesehen von akut Patienten, müssen sehr viele Patienten für eine radiologische Untersuchung mit unzumutbaren Wartezeiten, teilweise von bis zu sechs Monate, hinnehmen. Heute fährt der Patient für eine Magnetresonanztomographie (MRT) nach Hamburg. Ziel wird es in der radiologischen Praxis sein, dass eine Terminvergabe innerhalb von einer Woche erfolgen soll. Für Geesthacht und im Umkreis ist die Ansiedlung ein bedeutender Gewinn und führt zu einer besseren Versorgung im Gesundheitswesen. Zudem bietet die neue Radiologie Synergien mit dem Geesthachter Johanniter Krankenhaus und mit den in der Region niedergelassen Ärzten“, berichtet Arne Ertelt, CDU-Fraktionsvorsitzender.

„Nach unseren Informationen sind bereits entsprechende Verträge mit den großen Krankenkassen direkt abgeschlossen worden, so dass eine Vielzahl der Menschen in Geesthacht und dem Umland profitieren werden“, unterstreicht Sven Minge, stellvertretender Vorsitzender des Sozialausschusses.

„Für Irritationen sorgten in der Debatte Bündnis90/die Grünen und haben alle Register gezogen, um ihre Rolle als Investorenschreck nachzukommen. Eine Ansiedlung sollte mit Vehemenz und mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt werden. In der intensiv geführten Debatte offenbarten die Geesthachter Grünen, die schon gegen das Gewerbegebiet waren, massive Informationsdefizite zum Gesundheitssystem, dem bekannten Baurecht und der regionalen Versorgungssituation. Höfliche Hinweise von Ausschussmitgliedern, des Fachpersonals der Stadtverwaltung oder des Bürgermeisters werden hierbei konsequent ignoriert“, bedauert Minge

„Einen Beschluss, hinsichtlich der Änderung des Bebauungsplanes, bedurfte es nicht. Das Schleswig-Holsteiner Innenministerium bestätigte dies auf Anfrage. Für den Investor bedeutet dies, der Baubeginn kann im kommenden Jahr beginnen. Die Fertigstellung ist bereits zum Jahresende 2021 geplant. Dem Investor stehen in der Stadt Geesthacht die Türen offen,“ zeigt sich Ertelt erfreut.

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