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Herzogtum Lauenburg (LOZ). Wenn es um Einweisungen ins Krankenhaus geht, sind Kreislauferkrankungen im Kreis Herzogtum Lauenburg nach wie vor die mit Abstand häufigste Ursache. 2.069 AOK-Versicherte mussten deshalb stationär in Kliniken in Schleswig-Holstein aufgenommen werden. Dies teilte heute die AOK NordWest auf Basis aktueller Auswertungen mit.

Die Gesamtzahl der Krankenhauseinweisungen in 2019 ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. 10.846 (2018: 11.072) AOK-versicherte Patienten im Kreis Herzogtum Lauenburg mussten im Krankenhaus behandelt werden. 40,5 Prozent der Einweisungen betrafen Patientinnen und Patienten über 65 Jahre. „Außerdem wurden rund 21 Prozent mehr Frauen (5.944) im Krankenhaus behandelt als Männer (4.902)“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.

Hinter den Kreislauferkrankungen lagen als Ursache für einen Krankenhausaufenthalt an zweiter Stelle Krankheiten des Verdauungssystems (1.038), gefolgt von Verletzungen, Vergiftungen (957). Außerdem wurden Patienten wegen Krankheiten des Atmungssystems (865) und Neubildungen (813) ins Krankenhaus eingewiesen.

Auffällig ist, dass bei psychischen Störungen 26 Prozent mehr Männer (295) als Frauen (234) betroffen sind. Wegen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems werden hingegen 45 Prozent mehr Frauen (476) als Männer (329) ins Krankenhaus eingewiesen.

Die durchschnittliche Verweildauer im Krankenhaus liegt bei 5,4 Tagen bei Krankheiten des Verdauungssystems, 7,7 Tagen bei Krankheiten des Kreislaufsystems, 8,5 Tagen bei Krankheiten des Atmungssystems sowie 8,7 Tagen bei Neubildungen. Patienten mit psychischen Erkrankungen bleiben allerdings durchschnittlich über 18 Tage stationär.

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