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Kreis Herzogtum Lauenburg (LOZ). Gottesdienste für Menschen mit und ohne Demenz, Informationsstände auf den Wochenmärkten, eine Musterwohnung für demenzgerechte Wohnraumgestaltung, eine Lesung mit Bettina Tietjen und vieles mehr: Zur Woche der Demenz 2017 fanden im gesamten Kreisgebiet zahlreiche Vorträge, Aktionen und Veranstaltungen statt.

Das Demenznetz Herzogtum Lauenburg und seine Netzpartner nutzten die Aktionswoche rund um den Welt-Alzheimertag, um erneut über Demenzerkrankungen aufzuklären und darüber zu informieren, was eine solche Diagnose für Betroffene und deren Angehörige bedeutet. Zugleich stellten die Akteure die zahlreichen Hilfe- und Unterstützungsangebote vor, die es im Lauenburgischen bereits gibt.

„Viele Menschen fühlen sich nach der schockierenden Diagnose alleingelassen, andere benötigen erst einmal Zeit, um klarer denken zu können, bevor sie sich überhaupt Unterstützung suchen können“, weiß Barbara Hergert vom Demenznetz Herzogtum Lauenburg. Eine zentrale Aufgabe des Demenznetzes bestehe darin, die betroffenen Menschen so früh wie möglich aufzufangen und je nach ihren individuellen Bedürfnissen zu begleiten. Um dieses Angebot und die damit verbundenen Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten allgemein bekannt und zugänglich zu machen, sei die Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen Bereiche notwendig, erklärt Hergert.

Auch im kommenden Jahr setzt das Demenznetz Herzogtum Lauenburg seine kreisweite Arbeit fort. Die Bilanz des zu Ende gehenden Jahres und die Aussicht auf 2018 sind zentrale Themen des letzten Demenznetz-Stammtisches 2017, der am Mittwoch, 8. November, im Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow stattfindet. Weitere Informationen zum Demenznetz gibt es unter Telefon 04541/13-3939, info@demenznetz-rz.de oder www.demenznetz-rz.de.