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(LOZ). Die Unwetter am vergangenen Wochenende haben bei einer Buche im Forstrevier Farchau spektakuläre Spuren eines Blitzeinschlages hinterlassen. Kreisförster Moritz Löffelmann entdeckte in einem Hang seines Revieres die beschädigte Buche, die mit ihrer Krone mit einer Höhe von 35 Metern aus dem Kronendach des Waldes ragt.

Für das Aufblättern und Schälen der Rinde sind die Leitungsbahnen für die Wasserversorgung verantwortlich, die – nicht wie häufig angenommen im Zentrum des Stammes, sondern unmittelbar unter der Rinde verlaufen. Das dort von den Wurzeln in die Krone des Baumes geführte Wasser verdampft bei einem Blitzeinschlag explosionsartig und führt dabei zum Absprengen der Rinde.

„Die entstandenen Risse und Spalten im Stamm werden ideale Sommerquartiere für Fledermäuse. Wir hoffen, dass wir diese großartige Buche als Hochstamm so lange wie möglich erhalten können, um den Spagat zwischen Erholung, Naturschutz und der Verkehrssicherung hinzubekommen“, ergänzt Kreisförster Löffelmann.

Buchen können weit über 250 Jahre alt werden. Ab einem Alter von 140 bis 160 Jahren wird die Buche rotkernig. Dann verfärbt sich das ursprünglich helle Holz, wie wir es von Möbeln oder Eisstielen kennen, rötlich. Für eine nachhaltige Holzverwendung muss die Buche daher geerntet werden, bevor diese bei vielen Holzprodukten unerwünschte Rotfärbung einsetzt.

Der Wald der Kreisforsten ist nach den hohen Standards des FSC zertifiziert, um den nachwachsenden Rohstoff Holz regional, klimafreundlich und nachhaltig zur Verfügung zu stellen.

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