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Geesthacht (LOZ). In diesem Jahr wird das Forsteinrichtungswerk für den Geesthachter Stadtwald erneuert. Die Forsteinrichtung beinhaltet die Erfassung des Waldes, die Bewertung der durchgeführten Maßnahmen im vergangenen Forsteinrichtungszeitraum und die Planung für die folgenden zehn Jahre.

Aus diesem Anlass informierten sich die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen des Ausschusses für Umwelt und Energie, Dr. Friedhelm Ringe, Sonja Higgelke, Gerhard Boll (Stellvertreter) und Dr. Laura Schwabe (Stellvertreterin) zusammen mit Ratsmitglied Edith Müller-Eltzschig und Jutta Bellwinkel vom Umweltbeirat im Rahmen einer Waldbegehung mit Dr. Lutz Fähser (Leitender Forstdirektor i.R.) über die naturnahe Waldnutzung des Lübecker Stadtwaldes. In diesem Konzept ist seit fast 30 Jahren vorgesehen, möglichst wenig einzugreifen (Minimum-Prinzip), sich an den natürlich ablaufenden Prozessen zu orientieren und eine möglichst große Naturnähe zu entwickeln.

Der Erfolg gibt diesem Vorgehen recht: der Wald ist im Vergleich zu konventionell bewirtschafteten Wäldern deutlich widerstandsfähiger gegenüber natürlichen Schädigungen. Darüber hinaus werden erhebliche Kosten bei der Bewirtschaftung des Waldes eingespart.

„Die Forsteinrichtung ist der entscheidende Zeitpunkt, die Weichen für die Zukunft unseres Stadtwaldes zu stellen. Wir werden diesen Prozess sehr eng begleiten“, erklärt Sonja Higgelke. Dr. Laura Schwabe formuliert noch ein weiteres Ziel: „Der Klimawandel stellt den Wald vor große Herausforderungen. Wir müssen ihm die Chance geben, sich darauf einzustellen“. Die Arbeit an der Forsteinrichtung wird nach der Sommerpause beginnen. Für die Grünen-Fraktion wird dies ein Haupt- Schwerpunkt der politischen Arbeit in den nächsten Wochen sein.

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