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(LOZ). „Welche Zukunft haben unsere Wälder, wenn aufgrund des deutlich spürbaren und fortschreitenden Klimawandels die Dürreperioden immer langanhaltender und extremer werden?" Auf diese Frage möchte die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen mit einem geänderten Konzept der Waldbewirtschaftung antworten.

Für die kommende Kreistagssitzung am 3. September beantragt sie, den Einschlag für Laubbäume solange auszusetzen, bis die Bestandsaufnahme der Forsten abgeschlossen ist und Rückschlüsse auf einen neuen Hiebsatz gewonnen werden können.

"Auf Grund des durch Trockenperioden gebremsten Wachstums sollte der Fokus nicht mehr auf die Einschlagsmenge, sondern auf die Bestandsstabilität gesetzt werden", so die Grüne Kreistagsabgeordnete und Vorsitzende des Forsten, Energie, Umwelt- und Klimaschutz-Ausschusses Kornelia Mrowitzky. Da derzeit die Leitlinien für die Kreisforsten bzgl. einer Bewirtschaftung neu definiert werden, möchten die Kreis-Grünen dem Wald eine Ruhepause gönnen. Durch ein Holzeinschlags-Moratorium für Laubbäume sollen die heimischen und damit robusteren Baumarten aus der Bewirtschaftung herausgenommen werden.

"Wir Grünen möchten sichergehen, dass der Wald seine für uns Menschen so notwendigen Schutzfunktionen auch langfristig noch aufrechterhalten kann. Erst wenn das sichergestellt ist, kann eine maßvolle Bewirtschaftung auch der Laubbäume wieder erfolgen", so die Grüne Kreistagsabgeordnete Claudia Reinke. Einen entsprechenden Antrag hat die grüne Fraktion nun für die Kreistagssitzung eingereicht.

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