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Kuddewörde (LOZ). Das Totalherbizid Glyphosat ist eines der weltweit häufigsten Pflanzenschutzmittel und kommt auch in Deutschland noch häufig großflächig zum Einsatz. Seit Langem ist bekannt, dass Glyphosat durch Wasser- und Winderosion auch in Gewässer gelangt.

 Bisher gab es keine wissenschaftlichen Nachweise zu seinem Vorkommen im Meer, was dem Fehlen geeigneter Messmethoden geschuldet war. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat nun am 11. Juni ab 19.30 Uhr Dr. Marisa Wirth vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde zu einem virtuellen Vortrag mit anschließender Aussprache öffentlich eingeladen.

Im Rahmen ihrer Doktorarbeit hat sie im Jahr 2020 ein geeignetes Verfahren entwickelt, mit dem Glyphosat und sein Abbauprodukt Aminomethylphosphonsäure (AMPA) erstmals in der Ostsee nachgewiesen und gemessen werden konnten.

Die Teilnahme an der öffentlichen Videokonferenz unter der Moderation von Hans-Heinrich Stamer (BUND) ist kostenfrei. Die Einwahlmöglichkeit mit dem Link https://zoom.us/j/93893985507?pwd=blhHMkdleS9Od2x0OWhjeHRZMGp3UT099 ist gegeben.

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