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(LOZ). Wieder sind zehntausende Eier in den Handel gelangt, die Spuren des Insektengifts Fipronil enthalten. Betroffen sind auch Supermärkte in Schleswig-Holstein. Es handelt sich um Bio-Eier aus den Niederlanden mit dem Code 0 NL 4031002. Nach Angaben des Bundesamtes für Risikobewertung (BfR) besteht beim Verzehr der belasteten Eier aber kein gesundheitliches Risiko.

Entdeckt wurden die belasteten Eier bei einer Probe in einer Packstelle im Landkreis Vechta (Niedersachsen). Sie wurden aus dem Handel genommen, die Ermittlungen dauern an. Das gab das niedersächsische Landwirtschaftsministerium bekannt. Das Insektengift Fipronil ist in der Nutztierhaltung verboten, weil es das Nervensystem schädigen kann.

Nach den bisher vorliegenden Informationen sind insgesamt rund 73 000 Eier betroffen. Unter anderem wurden auch zwei Lebensmittelunternehmen in Schleswig-Holstein mit diesen Eiern beliefert. Die Zahl der Eier, die nach Schleswig-Holstein geliefert wurden, ist derzeit nicht bekannt. Die belieferten Firmen haben die betroffenen Eier bereits am 8. Juni aus dem Verkauf genommen.

Klare Kennzeichnung fehlt bei verarbeiteten Produkten

Wer sicher sein will, dass er keine belasteten Eier verzehrt, sollte den Stempel-Code auf dem Ei prüfen. Die aktuell beanstandeten Eier tragen den Aufdruck 0 NL 4031002. Verbraucher, die Eier mit diesem Code gekauft haben, können diese im Supermarkt zurückgeben. „Die immer wieder auftauchenden Skandale um Eier in den letzten Jahren machen deutlich, dass wir endlich eine klare Kennzeichnung für die Herkunft von Eiern auch in verarbeiteten Produkten wie Keksen oder Nudeln brauchen“, sagt Gudrun Köster, Expertin für Lebensmittel und Ernährung.

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