(LOZ). Wer schön sein will, muss leiden. Das gilt schon seit dem 16. Jahrhundert, als Frauen sich in enge Korsetts schnürten, die ihnen die Luft abschnitten. Männer und Frauen trugen außerdem üppige, schwere Perücken, unter denen die Kopfhaut juckte. Zudem musste der Kopf eine schwere Last tragen, sodass Nackenschmerzen die Folge waren. Aber auch heute noch ist das Sprichwort aktuell. Denn auch einige aktuelle Trends sind zwar schön anzusehen, schaden aber der Gesundheit.


Flanking
Entblößte Fesseln, und das zu jeder Jahreszeit. Wer im Trend liegen möchte, krempelt die Hosenbeine hoch, sodass die nackten Knöchel zu sehen sind. Ganz gleich, welche Temperatur das Thermometer anzeigt - wer schön sein will, muss leiden. Doch dass dieser Trend schädlich sein kann, wissen die wenigsten.
Egal, wie dick man sich einpackt: Bleiben die Knöchel frei, friert der Körper trotzdem - und gerät dadurch unter Stress. Das wiederum schwächt das Immunsystem und macht den Körper anfälliger für eine Erkältung oder sogar für Infektionen wie eine Blasenentzündung. In der kalten Jahreszeit sollte man kurze Hosen also lieber vermeiden und darauf achten, dass die Knöchel bedeckt sind.
Große Menschen machen den Flanking-Trend oft unfreiwillig mit, vor allem große Frauen. Der Grund: Die Hosen im Standardsortiment sind ihnen meist zu kurz. Spätestens in der kalten Jahreszeit sollten sie daher darauf achten, nur zu speziellen Exemplaren für große Frauen zu greifen. Die Zeit für Flanking ist erst wieder gekommen, wenn sich die Frühlingssonne blicken lässt.

Bauchfrei
Während bei sommerlichen Temperaturen nichts gegen sogenannte Crop Tops einzuwenden ist, ist ab Herbst von bauchfrei abzuraten. Das gilt auch dann, wenn die Tops lange Ärmel und einen Rollkragen haben. Schließlich sind die Nieren unbedeckt - und wenn die Becken- und Bauchpartie auskühlt, riskiert man eine Blasenentzündung. Wer im Winter auf Crop Tops nicht verzichten möchte, sollte wenigstens zur High-Waist-Hose greifen, in der Hüfte und Nieren gut geschützt sind.

XXL-Taschen
Große Taschen sind praktisch, denn schließlich passt alles hinein, was man benötigt: Portemonnaie, Schlüssel, Handy, Wasserflasche, Taschentücher, Make-up, Terminplaner und so weiter. Doch gesund ist das nicht. Abgesehen davon, dass die schwere Last Rücken- und Nackenbeschwerden auslösen kann, wird der Körper beim Tragen einer Tasche einseitig belastet. Das wiederum kann schmerzhafte Fehlstellungen und Schäden an Rücken und Hüfte hervorrufen. Besser ist es daher, zu einem Rucksack oder einer kleineren Tasche zu greifen.

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