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(LOZ). Wohnküchen werden immer beliebter. In amerikanischen Häusern sind sie schon länger populär, inzwischen schätzen aber auch immer mehr Europäer offene Wohnkonzepte und die familiäre Atmosphäre von Wohnküchen. Bei der Planung sollten jedoch einige Aspekte bedacht werden, um den offenen Bereich zum Kochen, Essen und Beisammensein praktisch zu gestalten. Ein Überblick.

Zunächst einmal sollte man sich fragen, ob der offene Wohnstil überhaupt zum eigenen Lebensstil passt. Denn wer häufig sein dreckiges Geschirr stehen lässt oder die Küche beim Kochen gerne ganz für sich hat, wird mit einer Wohnküche womöglich nicht glücklich. Wer hingegen gesellige Stunden beim gemeinsamen Kochen und Essen genießt, kann von der offenen Bauweise profitieren: So kann man sich zum Beispiel mit der Familie oder den Gästen unterhalten, während man das Essen zubereitet. Auch viele Eltern von kleinen Kindern schätzen Wohnküchen, da sie beim Kochen den spielenden Nachwuchs im Blick behalten können. Doch damit sich alle Familienmitglieder in der Wohnküche wohlfühlen, sollten folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Ein harmonisches Gesamtbild ist bei einer offenen Küche essenziell. So sollten die Küchenmöbel zum Interieur der Wohnzimmermöbel passen. Angesagt sind derzeit beispielsweise offene Wohnküchen aus sehr cleanen Materialien wie Edelstahl und Glas sowie auch Wohnküchen, die mit warmen, natürlichen Materialien eingerichtet werden. Bei letzterer Variante werden zum Beispiel massive Akazien- oder Eichenholz-Küchenmöbel mit anderen Echtholzmöbeln wie etwa einem Esstisch kombiniert. Dass dieser keineswegs altbacken aussehen muss, beweist ein Blick in das Sortiment von Massivum. Die zum Teil handgefertigten Tische passen optimal zu einer gemütlichen, aber dennoch stilvollen Wohnküche.
  • Eine leistungsstarke und zugleich leise Dunstabzugshaube ist bei einer offenen Küche essenziell, damit sich Essensgerüche nicht im gesamten Wohnraum verteilen. Die Abzugshaube sollte so leise sein, dass man sich ungestört unterhalten kann, während sie läuft. Ein Tipp: Die Dunstabzugshaube sollte auch optisch ins Raumkonzept passen. So gibt es mittlerweile beispielsweise ganz unauffällige Modelle, die Dunstschwaden direkt neben dem Kochfeld absaugen.
  • Auch die restlichen Küchengeräte sollten so leise wie nur möglich arbeiten. Denn wenn der Kühlschrank den ganzen Abend hinweg mit 50dB und mehr lautstark brummt, kann man sich im Wohnraum nur schwer entspannen. Das Gleiche gilt auch für Spülmaschinen. Bei der Anschaffung der Geräte kann man sich an den Lautstärkeangaben der Hersteller orientieren.
  • Der Nachteil einer offenen Küche ist, dass sämtliche Utensilien zu jeder Zeit sichtbar sind. Vorteilhaft ist es daher, wenn man mit Raumteilern und genügend Stauraum für mehr Ordnung sorgt. Für eine optische Abtrennung eignen sich beispielsweise Kücheninseln in der Mitte des Raumes sowie hohe Regale, Schränke oder auch Schiebetüren.
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