(LOZ). Viele Menschen fragen sich, wie sie ihren Alltag nachhaltiger gestalten können. Sie verzichten zum Beispiel auf Plastiktüten beim Einkauf, nehmen ihren wiederverwendbaren Kaffeebecher mit, steigen in die Straßenbahn statt ins Auto oder kaufen im Second-Hand-Laden statt bei großen Modeketten. Auch der Haushalt bietet verschiedene Möglichkeiten, nachhaltiger zu handeln – zum Beispiel beim Wäschewaschen.

Längst nicht jedes Kleidungsstück muss nach einmaligem Tragen in die Waschmaschine. Zu häufiges Waschen ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern belastet auch die Qualität der Kleidung. Die Fasern verlieren an Stärke und die Farben verblassen. Kleidungsstücke, die nicht direkt oder nicht komplett auf der Haut aufliegen, vor allem Pullover, Strickjacken und Hosen, können stattdessen einfach auf die Wäscheleine gehängt und gelüftet werden.

Unterwäsche und Socken hingegen sollten nach einmaligem Tragen in den Wäschekorb, ebenso verschwitzte T-Shirts. Bettwäsche wird im Idealfall alle zwei bis vier Wochen ausgetauscht. Wer allerdings nachts stark schwitzt oder die Haustiere im Bett schlafen lässt, sollte den Bettbezug bereits nach etwa einer Woche wechseln.

Damit die Kleidung lange hält, gilt es auch darauf zu achten, dass sie so schonend wie möglich gewaschen wird. Hierfür ist es ratsam, die Textilien vor dem Waschgang nach Farbe und Empfindlichkeit der Stoffe zu sortieren. Baumwollkleidung sollte man bei maximal 30 Grad Celsius waschen – das schont die Fasern. Zudem ist der Energieverbrauch bei einer 30-Grad-Wäsche deutlich geringer als bei 60 Grad.

Empfindliche Materialien gehören in die Feinwäsche. Hier wird mit niedrigerer Schleuderzahl und mehr Wasser gewaschen, was die Fasern besonders schont.

Nicht zuletzt wirkt sich die Dosierung des Waschmittels auf die Qualität der Kleidung aus. Zu viel ist nicht nur schädlich für die Umwelt, sondern kann auch unliebsame Schlieren auf der Kleidung hinterlassen. Wer umweltfreundlich waschen möchte, sollte daher auf ein Waschmittel setzen, das die Kleidung schont und Textilien auch bei geringer Dosierung zuverlässig säubert.

Wer darauf verzichtet, die Wäsche in den Trockner zu geben, spart jede Menge Energie. An warmen Sommertagen trocknet die Wäsche auf dem Balkon oder im Garten besonders schnell – sogar im Winter ist es empfehlenswert, den Wäscheständer draußen stehen zu lassen.

Aber auch wenn man die Kleidung auf dem Wäscheständer in einem unbeheizten, gut durchlüfteten Raum aufhängt, wird sie schnell trocken. Wird der Raum allerdings extra zum Trocknen der Wäsche beheizt, verbraucht das in der Regel mehr Energie als das maschinelle Trocknen.

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