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(LOZ). Obwohl wir heute mehr denn je über digitale Medien kommunizieren, liegt der Papierverbrauch in Deutschland pro Person immer noch bei knapp 250 Kilogramm pro Jahr. Damit liegt die Bundesrepublik deutlich über dem weltweiten Durchschnitt.

Trotz der immer größeren Bedeutung der Digitalisierung wird noch immer jeder fünfte Baum für die Herstellung von Papier gefällt. Das muss nicht sein: Schon mit ein paar einfachen Tipps kann man sowohl privat als auch im Unternehmen nachhaltiger drucken. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern kommt auch dem Portemonnaie zugute.

Die besten Tipps zum nachhaltigen Drucken

Der erste Schritt in die richtige Richtung ist die Verwendung von umweltfreundlichem Recyclingpapier. Dieses ist mit dem Symbol des Blauen Engels gekennzeichnet. Die Herstellung erfolgt bei derart gekennzeichnetem Papier durch das Recycling von wiederverwertbarem Altpapier, Pappe und Karton. Es werden zudem keine optischen Aufheller bei der Papierherstellung verwendet, die darüber hinaus auch vergleichsweise energieeffizient erfolgt.

Der zweite Schritt zu einem nachhaltigen Drucken besteht in der Verwendung umweltschonender Farben. Inzwischen muss man als Laie nicht zwangsläufig in den Fachhandel vor Ort, wenn man ökologische Druckfarben nutzen möchte. Denn auch viele Onlineanbieter von Druckerpatronen und Tonern bieten inzwischen - wie beispielsweise tintencenter.com - Service-Hotlines, bei denen man sich gezielt nach möglichst umweltfreundlichen Farben erkundigen kann. Das Besondere an den ökologischen Druckfarben ist, dass sie mineralölfrei sind und sich beim Recyclingverfahren vollständig von dem Papier entfernen lassen. Möchte man Plastikmüll vermeiden, sollte man nach wiederaufbereiteten Refill-Patronen und -Kartuschen suchen.

Auf die Kriterien zum Umweltschutz achten

In Unternehmen werden häufig externe Druckereien beauftragt. Möchte man sein Unternehmen ganzheitlich auf eine umweltfreundliche Produktion ausrichten, sollte man hier genau hinschauen: Wie ressourcenschonend arbeitet die Druckerei? Gibt es eine Umweltmanagement-Zertifizierung? Beispiele für solche Zertifizierungen sind unter anderem EMAS oder DIN ISO 14001. Weitere Fragen, die für dieses Thema von Bedeutung sind: Wird Strom aus erneuerbaren Energien für die Druckmaschinen verwendet? Erfolgt der Versand klimaneutral? Welche Druckplatten kommen zum Einsatz?

Vor einem großen Druckauftrag ist es ratsam, die Druckerei einmal selbst zu besuchen und sich vor Ort ein Bild über die Bedingungen zu machen. Viele Druckereien verweisen bereits auf ihren Internetseiten auf Zertifikate, sofern diese vorliegen. Der wichtigste Leitsatz für ein nachhaltiges Drucken ist ohnehin das Motto: "Weniger ist mehr!"

Jeder Mitarbeiter sollte lieber zweimal darüber nachdenken, ob ein Dokument wirklich ausgedruckt werden muss. Oft ist es sinnvoller, das Dokument sicher auf der Festplatte oder in einer Cloud abzuspeichern und seine Korrespondenz komplett digital zu führen.

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