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Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Abmahn-E-Mails

 

Lesezeit: 1 Minute

(LOZ). Bei den Verbraucherzentralen gehen zahlreiche Anfragen von verunsicherten Verbrauchern ein, die bezichtigt werden, auf der Porno-Seite www.youporn.com ein kostenpflichtiges „Angebot“ in Anspruch genommen zu haben. Die (tatsächlich existierende) Kanzlei Auer-Witte-Thiel macht nun angeblich die Forderung per E-Mail geltend und fordert zur Zahlung von insgesamt 207 Euro auf.

Obwohl die Mails auf den ersten Blick echt scheinen, wurden sie nicht von der Münchner Kanzlei, die in der Tat Forderungen beitreibt und Inkassodienste anbietet, verschickt. Die Polizei ist bereits informiert.

Gerade der Vorwurf, eine Erotikseite besucht zu haben, führt oftmals zu vorschnellem Handeln. „Behalten Sie die Nerven und prüfen Sie, ob die Forderung überhaupt berechtigt ist,“ so Dr. Boris Wita, Jurist der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

Kennen Sie den angeblichen Vertragspartner nicht oder gab es überhaupt kein kostenpflichtiges Vertragsverhältnis: Zahlen Sie nicht, rät die Verbraucherzentrale. „Sollten Sie sich in anderen Fällen jedoch unsicher sein, lassen Sie sich bei der Verbraucherzentrale beraten“, so Dr. Wita.

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