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(LOZ). Das gute Wetter spornt die Menschen an, sich zu bewegen. Spaziergänger, Radfahrer und Jogger genießen auf den Straßen und Waldwegen die frische Luft. Doch was ist dabei zu beachten?

Um das festzustellen, ist es wichtig, sich darüber im Klaren zu werden, was man mit dem Sport erreichen möchte. Um abzunehmen, ist Bewegung wichtig, reicht allein aber nicht aus. Auch die richtige Ernährung spielt eine große Rolle, ebenso die Gesundheit des Verdauungstrakts und des Herz-Kreislauf-Systems. Ein Check-up beim Hausarzt oder ein Selbsttest sind darum empfehlenswert. Schließlich kann nur der seinen Körper auch höheren und ungewohnten Belastungen aussetzen, der keine Beschwerden hat.

Zuletzt hängen die Wahl der Sportart und die Intensität der Übungen natürlich vom Alter ab. Generell gilt: Menschen mit Übergewicht und Personen ab dem 50. Lebensjahr sollten auf gelenkschonende Bewegungsarten setzen.

Dann kann es auch schon losgehen. Fahrradfahren und Laufen sind die liebsten individuellen Sportarten der Deutschen. Sie setzen kaum Vorwissen und nur minimale Ausrüstung voraus. Letztere sollte dennoch nicht vernachlässigt werden. Mit einem alten, schweren Fahrrad verliert man schnell den Spaß am Radeln, und schlechtes Schuhwerk beim Spazieren oder Joggen schadet den Gelenken.

Generell ist es effektiver, mehrere kleinere Einheiten pro Woche zu machen als eine große: Drei kurze, aber fordernde Spaziergänge bringen für den Aufbau von Ausdauer und Muskelmasse mehr als eine einzige lange Wanderung. So stellen sich schnell positive Trainingseffekte ein. Mit jeder Woche kann man dann die Distanzen oder das Tempo steigern. Auch der Weg zur Arbeit lässt sich ganz einfach in das Trainingsprogramm einbinden.

Eine aktuelle Trendsportart ist Hyrox, ein anspruchsvolles Intervalltraining. Man joggt eine festgelegte Strecke in unterschiedlichen Etappen, in den Pausen absolviert man verschiedene Übungen, stemmt beispielsweise Gewichte. Das ist sehr anstrengend und richtet sich eher an bereits trainierte Sportfans.

Anders verhält es sich mit Stand-Up-Paddeln: Auf einem breiten Surfbrett muss man sich mit einem Paddel fortbewegen. Das ist eine Herausforderung für den Gleichgewichtssinn und beansprucht viele Muskelpartien. Neu ist auch das "Horsing". Dabei macht man Übungen auf einem Steckenpferd, die Reitbewegungen ähneln.