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(LOZ). Mit 705 Sonnenstunden im deutschen Durchschnitt war der Frühling 2020 der sonnenreichste seit Messbeginn. Das regte auch die Solarmodule Schleswig-Holsteins zu bis dato unerreichter Leistung an.

Rund 508 Millionen Kilowattstunden (KWh) Strom haben die ans Netz von Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) angeschlossenen Anlagen zwischen dem 1. März und 31. Mai 2020 produziert. Im Vorjahr waren es noch etwa 385 Millionen KWh – ein Zuwachs von circa 32 Prozent beziehungsweise etwa 123 Millionen KWh.

Allein dieses Mehr an Sonnenenergie reicht aus, um etwa 41.000 Haushalte ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.[1] Neben des guten Frühlingswetters ist ein weiterer Grund für den Anstieg der starke Zubau an Solarparks in Schleswig-Holstein. Während der Bau an Windparks aktuell stagniert, erleben Photovoltaik-Anlagen (PV) derzeit einen regelrechten Boom. Rund sieben Prozent beziehungsweise 104 Megawatt Peak (MWp) mehr angeschlossene PV-Leistung stehen Ende 2019 gegenüber Ende 2018 zu buche. Im Kreis Rendsburg-Eckernförde hat diese sogar um 30 Prozent zugelegt.

„Gleichwohl der Wind nach wie vor die entscheidende Energiequelle in Schleswig-Holstein ist, nimmt die Bedeutung der Photovoltaik im vermeintlich regnerischen und trüben Norden erfreulicherweise ebenfalls zu“, ordnet Matthias Boxberger, Aufsichtsratsvorsitzender von SH Netz, die Zahlen ein.

 

[1] Verbrauchsfall: 2-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.000 KWh.

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