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(LOZ)Von der Arbeiterjacke zum Must-have trendbewusster Menschen - selten hat ein Kleidungsstück eine derartige Fashion-Karriere hingelegt wie die Jeansjacke. Einst von rebellischen Stilikonen wie James Dean oder Marlon Brando getragen, war sie später unverzichtbares Outfit der Hippies der 1960er- und 70er-Jahre. Anschließend eroberte sie als lässiger Rockstar-Look ihren Platz in den Kleiderschränken dieser Welt. Im Herbst ist die Jeansjacke das perfekte Teil für den Übergang: Sie kann über einem luftigen Sommerkleid ebenso wie über einem kuscheligen Rollkragenpulli getragen werden. Ganz unkompliziert verleiht sie jedem Damen-Outfit eine gewisse Coolness.

Jeansjacken-Trends 2020

In diesem Jahr sind Jeansjacken in einer Vielzahl an Farben und Schnitten erhältlich. Ob eng anliegend, cropped oder deconstructed - unter den aktuellen Modellen findet jeder sein individuelles Lieblingsteil. Von Weiß und Pastell über klassisches Jeansblau und Grau bis hin zu Nachtblau und Schwarz wird zudem die gesamte Farbpalette angeboten. Eine noch größere Auswahl ergibt sich durch die Variation von Details wie Waschung, Futter oder Applikationen.

  • Oversized: Auch Jeansjacken gibt es in bequemer Übergröße. Mit ihrem unbeschwerten Minimalismus sind sie perfekt, wenn man sich bei kühleren Temperaturen noch schnell etwas überwerfen möchte. Damit ist man trendig, aber nicht zu auffällig unterwegs. Wer es femininer mag, entscheidet sich für eine Jeansjacke mit Gürtel. Sie sorgt geschlossen getragen für eine weibliche X-Silhouette und wird beispielsweise mit Marlene-Hosen und hohen Schuhen kombiniert.
  • Cropped oder auch kurzgeschnittene Jeansjacken sind schon länger in Mode und stehen auch kleinen Frauen gut. Solche Modelle betonen die Körpermitte und strecken die Beine optisch. Die kurzen Jeansjacken passen prima zu High-Waist-Hosen, dieser Retro-Look ist zugleich eine Hommage an die 1980er-Jahre.
  • Deconstructed: Jeansjacken werden deformiert getragen - entweder durch einen coolen Materialmix, Cut-Outs oder eine schiefe Knopfleiste. Im Alltag lässt sich dieser Trend leicht durch das schiefe Knöpfen der Jeansjacke umsetzen. Dadurch entsteht ein lässiger, asymmetrischer Look, der schlichte Outfits aufpeppt. Wahlweise folgt man diesem Trend mit einer Jacke in Patchwork-Mustermix.

Wer es nicht allzu bunt mag, ist mit einer weißen Jeansjacke bestens gekleidet. Sie eignet sich besonders gut für den Alltag, zum Beispiel in Kombination mit einem blauen Jeansrock, T-Shirt und Sneakers. So erhält man schnell und einfach ein tolles Outfit für einen Tag am See, einen Shopping-Bummel oder einen Ausflug nach Hamburg. Ebenfalls perfekt für die Übergangszeit geeignet sind übrigens Jeanswesten, die gerade ein modisches Comeback erleben.

Evolution der Jeansjacke

Die Jeansjacke wurde ursprünglich als Arbeitsjacke für Lokomotivführer entworfen. Das robuste Material wurde bereits lange vorher für die strapazierfähigen Hosen von Cowboys, Farmern und Holzfällern verwendet. Aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit und des weiten Schnitts eignete sie sich optimal als Arbeitskleidung. In den 1940er-Jahren waren Jeansjacken erstmals auch für die breite Masse erhältlich. 1967 prägte die "Levi's Strauss Trucker Jacket" entscheidend die weitere Entwicklung der Schnitte von Jeansjacken - sie war quasi die Mutter der klassischen Jeansjacke. Neu waren damals die längs verlaufenden Nähte auf der Vorderseite, die auf ungewohnte Weise die Taille betonten. Seitdem ist die Jeansjacke nicht mehr aus der Modewelt wegzudenken. Dass sie bis heute für Freiheit und Rebellion steht, ist einer Haltung Jugendlicher in den 1950er-Jahren zu verdanken, die Jeans als Symbol des Protests gegen Tradition und Autorität trugen. Auch zu Zeiten der DDR schrieb das bekannte Beinkleid Geschichte.

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