(LOZ). Sie lieben Camping, doch beim Zelten sind Sie zu nah am Boden und ein Wohnmobil ist Ihnen zu groß? Dann könnte ein Dachzelt die Lösung sein. Viele Outdoor-Urlauber sind derzeit begeistert von dem Trend, ein Zelt auf dem Dach des Autos zu befestigen. Welche Vorteile Ihnen das bietet und was Sie bei der Montage beachten müssen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Wie zelten, nur besser
Das Zelten auf dem Boden ist nicht an jedem Ort möglich: Manchmal ist der Untergrund zu hart, zu steinig oder zu feucht. An anderen Orten gibt es wilde Tiere wie Wölfe, Wildschweine oder giftige Insekten, wegen denen man nicht auf Bodenhöhe schlafen möchte. Beim Dachzelt gibt es diese Probleme nicht: Man kann damit überall dort zelten, wo theoretisch auch ein Auto stehen kann. Noch dazu ist der Auf- und Abbau innerhalb weniger Minuten erledigt. Im Gegensatz zu einem sperrigen Wohnmobil, mit dem man aufgrund der Größe nicht jeden Ort erreichen kann, ist die Dachzelt-Konstruktion klein und wendig. Während der Fahrt nimmt es kaum Platz ein – so bleibt viel freier Stauraum im Innenraum des Pkws.

Der richtige Dachträger für das Zelt
So ein Dachzelt bringt einiges auf die Waage. Das Zelt selbst wiegt etwa 70 Kilogramm, hinzu kommt noch das Gewicht der Personen, die im Zelt schlafen. Viele Interessierte fragen sich daher, ob ihr Autodach dieses Gewicht überhaupt trägt. Die einfache Antwort: Ja. Ein Autodach, das gut in Schuss ist, hält dieses Gewicht auf jeden Fall aus. Das Einzige, was Sie dafür benötigen, sind die passenden Dachträger – die gibt es beispielsweise hier. Ist ein Dachträger einmal montiert, können Sie ihn vielfältig nutzen: für Fahrräder, Transportboxen oder eben das Dachzelt. Wie Sie ein Dachzelt konkret befestigen und was dabei zu beachten ist, erfahren Sie hier.

Ist Wildcampen mit dem Dachzelt erlaubt?
Mit dem Auto an die Nordsee und im Dachzelt direkt in den Dünen übernachten? Diese romantische Übernachtungsidee ist leider so nicht umsetzbar, denn Wildcampen ist in Deutschland nicht legal. Ähnlich sieht es im Übrigen in den meisten europäischen Ländern aus. Das Schlafen im Freien ist in den meisten Fällen streng reglementiert und wird mitunter auch mit Bußgeldern bestraft. Die Übernachtung in Wohnmobilen und Dachzelten bewegt sich jedoch, soweit eine Aufenthaltsdauer von 24 Stunden nicht überschritten wird, in einer rechtlichen Grauzone. Theoretisch ist es nämlich zumindest erlaubt, auf öffentlichen Parkplätzen eine Nacht zu verbringen, um die „Fahrtüchtigkeit wiederherzustellen“. Bei Dachzelten gilt dies unter der Prämisse, dass das Zelt nicht über die Fahrzeugmaße hinausragt. Viele Hartschalen-Dachzelte sind so gebaut, dass sie dieser Anforderung entsprechen. Dabei dürfen Sie allerdings kein Camping-Verhalten an den Tag legen: Campingtische, Stühle oder Markisen müssen verstaut bleiben. Für einen längeren und komfortableren Aufenthalt sollten Sie daher doch auf einem Campingplatz unterkommen.

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