Verbraucher sollten nicht zahlen

 

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(LOZ). Viele Haushalte in Schleswig-Holstein bekommen derzeit Post von einer „Kündigungszentrale“. Es handelt sich dabei um vorgetäuschte Inkasso-Schreiben. Verbraucher sollten auf keinen Fall zahlen und können das Anschreiben ignorieren.

In dem Brief mit persönlicher Anrede fordern die Absender 657,79 Euro, die mit einem beiliegenden Überweisungsträger auf ein Konto in Belgien überwiesen werden sollen. Auf den ersten Blick wirkt das Schreiben seriös, erst bei genauerem Lesen fallen Rechtschreibfehler darin auf.

Absender droht mit Vollstreckung und Kontopfändung

Der Absender behauptet, der Empfänger habe eine Mitgliedschaft bei einer Firma namens „Art Energie GmbH“ abgeschlossen, dort sei ein Betrag von 4.195,08 Euro zu zahlen. Es folgt die Drohung, dass bereits ein Vollstreckungsbescheid vorläge, eine Kontopfändung bevorstehe und das Konto des Empfängers in Kürze gesperrt werden könne. Am Ende des Schreibens folgt die Zahlungsaufforderung über 657,79 Euro.

Nicht einschüchtern lassen und nicht reagieren

„Selten haben wir in der Verbraucherzentrale ein derart dreistes Betrugsschreiben gesehen“, so Dr. Boris Wita, Jurist der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Der Absender zielt offenbar darauf ab, Verbrauchern Angst zu machen und sie zur Zahlung zu drängen. „Wer so einen Brief bekommt, sollte nicht darauf reagieren“, rät der Experte. „Wir wenden uns damit an die Landespolizei.“

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