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Lesezeit: 6 Minuten

(LOZ). Es ist ein klarer und kühler Sommermorgen, der Ostwind hat das Wasser nach Westen gedrückt und die Ebbe – wie gewöhnlich – Nebel und Dunst mit fortgezogen. Vor dem Deich bei Dunsum / Föhr liegt der große, leere Raum; das Watt wie eine Einladung zum Abenteuer. Links voraus in der Ferne ist Amrum zu sehen, geradeaus die Südspitze von Sylt, deutlich zu erkennen mit dem Leuchtturm von Hörnum. Dazwischen liegt das Watt, drei Stunden vor Niedrigwasser fällt es zunehmend trocken. Und am Horizont, sanft gewölbt wie ein Uhrglas, liegt eine Sandbank, die bei gewöhnlichem Hochwasser nicht mehr überspült wird – deshalb strahlt sie wie Gold vor dem Blau des Himmels. Sie ist das Ziel und etwas Besonderes; denn die „Kormoran-Insel“ zu besuchen, heißt Neuland zu betreten.

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Herzogtum Lauenburg (LOZ). Wenn die ersten warmen Tage den Frühling versprechen ist der Winterschlaf vorbei – nicht nur für die Natur, auch für das Fahrrad. Endlich wieder durch die Landschaft radeln und die Nase von der Sonne kitzeln lassen. Das Herzogtum Lauenburg im Osten Hamburgs hält zahlreiche Radrund- und Radfernwege bereit. Sie führen nicht nur entlang der Elbe, der zahlreichen Seeufer oder durch duftende Wälder – sie erzählen auch Geschichten aus längst vergangenen Zeiten, von den Menschen die hier leben und von der Kultur, die sie geprägt haben. Alle Informationen gibt es auf www.herzogtum-lauenburg.de/radfahren

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(LOZ). Wo die Sandberge ins Wasser fallen, singt die Feldlerche. Der Norden von Sylt ist vielfältig und faszinierend – Dünen und Heide, Watt und Wasser gehen in einander über. Von der Aussichtsdüne reicht der Blick über das glitzernde Wasser des Königshafens, über Watt und Dünenlandschaft. Bevor es losging, rief der Rotschenkel, später singt die Lerche, dann brummt was; erst die Melodie des Meeres, dann die Lieder der Heide - und zum Schluss eine Halluzination? Es geht in die Dünen des Listlandes, auf kleinen Trampelpfaden in eine wundersame Welt. Karg, einsam und schaurig-schön.

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Auf den nordfriesischen Inseln, Halligen und dem Festland brennen rund 50 Biikefeuer

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(LOZ). Wenn am 21. Februar die Dämmerung über Nordfriesland einsetzt, sind sie allerorten wieder zu sehen: die Biikefeuer. Mit dieser jahrhundertealten Tradition wird alljährlich an der Küste, auf den Halligen und Inseln der Winter vertrieben. Insgesamt werden rund 50 Biikefeuer entzündet.

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Pünktlich mit dem Neuen Jahr beginnt in Mecklenburg-Vorpommern auch die Eisbadesaison

 

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(LOZ). Dass sich am ersten Tag des neuen Jahres Tapfere, Verrückte und Hartgesottene in die Fluten der mit drei bis vier Grad fast eiskalten Ostsee stürzen, ist eine schöne Tradition, der zwischen Boltenhagen und Usedom jede Menge Wasserratten frönen. Zumeist in Vereinen organisiert, die sich namentlich an der arktischen Tierwelt orientieren, haben etwa die Rostocker Seehunde, die Stralsunder Walrosse, die Warener Eisvögel oder die Neubrandenburger Robben durch langes Training einen Grad an Kälteresistenz erworben, der anderen Menschen beim Badeakt-Zuschauen Gänsehautschauer über den Rücken jagt. Und wenn die harten Typen und Ladies zwischen Januar und April wieder überall im Land ihrem eiskalten Hobby nachgehen, tun sie es an Stränden, Seen und Seebrücken im Beisein tausender teils begeisterter, teils kopfschüttelnder Schaulustiger. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Eisbade-Partys zusammengestellt, an denen natürlich auch Eisbade-Einsteiger aktiv teilnehmen können.

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Eine Reise zu den kulturellen und kulinarischen Leuchttürmen im Norden

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(LOZ). Genuss für Geist und Gaumen ist die Devise der aktuellen kostenlosen Veröffentlichung der Metropolregion Hamburg. Sie nimmt die Leser mit auf eine unterhaltsame Entdeckungsreise durch den Norden, erzählt Geschichten von alten Hansezeiten, lebendigem Wattenmeer, modernen Festivals und regt mit Rezepten an, sich an die regionale Küche zu wagen.

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(LOZ). Wenn der Sand nicht nur knirscht, sondern knistert. Wenn es am Strand auch im Gesicht prickelt, weil Winter an der Nordsee ist – dann wird aus dem Meer (und seinem Strand) pure Magie. Ob brüllende Böen oder ein eisiger, leiser Hauch; tiefes Durchatmen ist garantiert. Und wegen des einzigartigen Lichtes gibt es die Gänsehaut nicht nur wegen der Temperaturen, sondern auch wegen phantastischer, fast feierlicher Stimmungen. Dazu: Innere Ruhe, Abstand und Stille. Im Winter, wenn nicht nur das Meer glitzert, sondern nach einer frostigen Nacht auch das Land nebenan. Besonders schön an einer winterlichen Strandwanderung ist gewiss das Aufwärmen in der guten Stube danach. Die Behaglichkeit.

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(LOZ). Zwischen den Buhnen bei Büsum haben die Gezeiten Eisgries zusammengeschoben – ein arktischer Eindruck und eine ästhetische Reduktion auf Schwarz und Weiß. Unter dem Winterhimmel breitet sich das Dithmarscher Watt aus, scheinbar noch leerer und einsamer als im Sommer. Ein paar vermummte Gestalten sammeln sich um den Gefrierpunkt nahe Stinteck, nördlich von Büsum. An der Nordsee; wundersam winterlich.