Kontaktlos bezahlen: Diese Möglichkeiten gibt es

Foto: hfr

 

(LOZ). Über die Hälfte aller Bezahlvorgänge an Supermarktkassen erfolgt mittlerweile kontaktlos. Das bedeutet, dass Transaktionen ohne Bargeld, ohne Eingabe der PIN oder Unterschrift stattfinden. Kunden benötigen dafür eine Girocard oder eine Kreditkarte, die eine sogenannte NFC-Funktion besitzen. Alternativ kann auch mit dem Smartphone oder einer Smartwatch bezahlt werden, die eine speziell dafür vorgesehene App installiert haben. Kontaktlose Transaktionen haben viele Vorteile: Sie sind schnell, unkompliziert und reduzieren unnötige Kontakte, die zum Austausch von Krankheitserregern führen können. Im Folgenden sollen die verschiedenen Möglichkeiten vorgestellt werden.

Mobil bezahlen mit Karte

Die Zukunft des Shoppings wird zunehmend digitaler. Viele Menschen bevorzugen es mittlerweile, online einzukaufen. Auch der konventionelle Ladenbummel wird durch neue Technologien erweitert: Mittlerweile besitzen etwa dreiviertel aller Girocards einen NFC-Chip. Dabei handelt es sich um einen Funkchip, der die sogenannte Near Field Communication ermöglicht. Dabei halten Kunden ihre Karte dicht an die Kontaktstelle eines NFC-fähigen Kassensystems und innerhalb einer Sekunde werden alle für die Transaktion notwendigen Daten übertragen. Beträge unter 25 Euro, teilweise aber auch bis zu 50 Euro, können auf diese Weise ausgeglichen werden. Möchten Sie höhere Geldsummen bezahlen oder nutzen die kontaktlose Bezahlart fünf Mal hintereinander, wird die Eingabe der PIN fällig.

Bezahlen per Smartphone

Auch die meisten neueren Smartphones oder Smartwatches besitzen bereits eingebaute NFC-Chips. Um mit Apps wie „Apple Pay“, „Google Pay“ oder Banken-Apps zu bezahlen, muss die jeweilige Bank des Nutzers mit den Dienstleistern kooperieren. Dabei wird vom Smartphone eine virtuelle Kreditkarte an das Kassensystem übertragen. Um zu bezahlen, hält der Kunde das Gerät an das Kassensystem und muss die Zahlung in der Regel auf dem Display bestätigen. Dies geschieht je nach Modell per Fingerabdruck, PIN-Eingabe oder Gesichtserkennung. Die Apps auf dem Smartphone sind mit einem Referenzkonto verknüpft. Das kann ein Kreditkarten-Konto sein, aber auch ein Paypal-Account.

Kontaktlos bezahlen ohne NFC

Teilweise ist es auch möglich, die NFC-Technologie zu umgehen – etwa wenn Kreditkarte oder Smartphone schon älter sind und die notwendige Technik nicht besitzen. Hierfür werden Kunden-Apps benötigt, beispielsweise von Edeka oder Payback, bei denen Nutzer ein Kundenkonto anlegen müssen. Die App erzeugt beim Bezahlen schließlich im Smartphone einen QR-Code, der an der Kasse eingescannt wird.

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