Sicher durch die Pandemie – So schützen uns Masken im Alltag

 

(LOZ). Alltagsmasken, medizinische Masken, FFP2-Masken – mittlerweile sollten diese Begriffe den meisten von uns geläufig sein, kommt man durch die Maskenpflicht ja nicht daran vorbei. Während Alltagsmasken in der ersten Phase der Pandemie noch zulässig waren, besteht mittlerweile in immer mehr Bundesländern die Pflicht für FFP2-Masken, zumindest aber für OP-Masken. Das sollte man über die Masken, den Schutz, den sie bieten und die geltenden Normen wissen:

Diese Arten von Masken gibt es

Grundlegend unterteilt man die während der Pandemie gängigen Masken in drei Arten. Welche Maske in Geschäften oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln getragen werden muss, hängt vom Bundesland ab. Es empfiehlt sich also, sich über die jeweils geltenden Vorschriften zu informieren.

FFP2-Masken

FFP2-Masken werden auch partikelfiltrierende Halbmasken genannt und genießen den höchsten Sicherheitsstandard unter den gängigen Maskenmodellen für Privatpersonen. In vielen Bundesländern ist das Tragen von FFP2-Masken Pflicht. Für Reisende kann es daher sinnvoll sein, grundsätzlich auf FFP2 umzusteigen, um jederzeit und überall auf der sicheren Seite zu sein.

Bei partikelfiltrierenden Halbmasken ist es jedoch wichtig, auf die CE-Zertifizierung zu achten. Wer Masken made in Germany von ffp.productions kauft, kann sich sicher sein, ein Produkt zu erwerben, das durch eine zugelassene Prüfstelle auf seine Wirksamkeit im Kampf gegen das Pandemiegeschehen getestet wurde. Immer wieder kommt es nämlich zu Rückrufaktionen, weil FFP2-Masken – meist aus dem Ausland – aufgrund einer unzureichenden Filterleistung oder einer schlechten Passform durch das Raster fallen.

Nur dann, wenn eine FFP2-Maske den tatsächlichen Anforderungen entspricht, kann sie ihre Träger und deren Mitmenschen vor einer Infektion mit Corona bewahren. Hochwertige partikelfiltrierende Halbmasken wie die von FFP Productions entsprechen den höchsten Sicherheitsmaßstäben und können bis zu 94 Prozemt der Aerosole aus der Atemluft herausfiltern.

Bei FFP2, KN95 sowie N95 handelt es sich um Schutzklassenbezeichnungen partikelfiltrierender Halbmasken, die sich in ihrer Wirksamkeit stark ähneln, jedoch den Standards unterschiedlicher Länder entsprechen. FFP2 ist die deutsche Schutzklassenbezeichnung, weshalb Verbraucher damit immer auf der sicheren Seite sind. N95 ist die US-amerikanische Norm. Bei KN95 handelt es sich um den chinesischen Standard.

Medizinische Masken

In vielen Ländern der Welt sowie auch noch in einigen Bundesländern beinhaltet die Maskenpflicht oder -empfehlung lediglich das Tragen medizinischer Masken, auch OP-Masken genannt.

Medizinische Schutzmasken dienen vor allem dem Fremdschutz. Um erkennen zu können, ob es sich um zugelassene Masken handelt, sollten Verbraucher überprüfen, ob auf der Verpackung ein CE-Kennzeichen zu finden ist. Dieses zeichnet den Mund-Nasen-Schutz als Medizinprodukt aus. Medizinische Masken bieten einen umfassenden Schutz vor Tröpfchen sowie auch bis zu einem gewissen Grad vor Aerosol.

Auf Grund ihrer geringeren Filterleistung fällt das Atmen unter medizinischen Masken leichter als unter FFP2-Masken. In den meisten Bundesländern mit FFP2-Pflicht dürfen Kinder deshalb bis zu einem gewissen Alter medizinische Masken tragen. Auch Personen, die eine Maskenbefreiung besitzen, die sich auf FFP2-Produkte bezieht, können auch OP-Masken zurückgreifen.

Alltagsmasken

Vor allem zu Anfangszeiten der Pandemie, als käuflich erwerbbare OP-Masken rar waren, griffen viele Menschen auf sogenannte DIY-Masken zurück, um sich ein wenig Schutz vor einer Ansteckung zu verschaffen. Da es sich bei den Behelfsmasken per Definition um Kleidung handelt, gibt es keine entsprechende Zulassung als Mund-Nasen-Schutz und damit auch keine Kennzeichnung.

Eine genähte Maske kann je nach verwendetem Material für eine gewisse Schutzwirkung sorgen. Diese ist nicht mit dem Schutz zugelassener Schutzmasken vergleichbar, weshalb Alltagsmasken mittlerweile nicht mehr als ausreichende Maßnahme zur Eindämmung des Infektionsgeschehens gelten. Man geht davon aus, dass sie sowohl das Verteilen als auch das Einatmen von Tröpfchen reduzieren, kann dies aber nicht generell bestätigen, was eine Zulassung ausschließt.

Gesichtsvisier

Face Shields gelten als beliebte Alternative zum Mund-Nasen-Schutz, sind dies jedoch nicht wirklich. Weil unter den Visieren die Brille nicht beschlägt und weil das Ein- sowie Ausatmen leichter geht, bevorzugen viele Verbraucher Visiere. Ein Face Shield bietet jedoch nur Spritzschutz vor Tröpfchen. Es stellt also keine Alternative zur Maske dar und verfügt auch nicht über die entsprechende Zulassung.

Zwar zählt ein Gesichtsvisier zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA), jedoch bietet es keine ausreichende Schutzwirkung und sollte deshalb nur als Ergänzung zur partikelfiltrierenden Halbmaske oder OP-Maske dienen.

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