Wintercamping im Wohnmobil: Tipps für Anfänger

Foto: hfr

 

(LOZ). Der Wohnmobiltourismus boomt bereits seit Jahren. Die meisten Camper verreisen jedoch einzig in der warmen Jahreszeit. Doch auch Wintercamping hat Vorteile: So sind Camping- und Stellplätze meist deutlich günstiger und leerer. Mit etwas Vorbereitung verbringen Sie unvergessliche Urlaubstage in der Natur.

Wohnwagen-Urlauber schwören auf die Freiheit, die diese Art des Reisens mit sich bringt. Sie fahren, wann und wohin sie möchte und entscheiden spontan, wo es sie hinzieht. Bei kaum einer anderen Urlaubsform ist man so nah an der Natur. Um sich von Schneegestöber und Kälte nicht die Laune verderben zu lassen, sollte man jedoch etwas Zeit in die Vorbereitung investieren:

Prüfen Sie vor der Reise unbedingt die Fahrsicherheit: Winterreifen am ziehenden Wagen sind Pflicht. Wenn viel Schnee liegt, sind auch Schneeketten empfehlenswert – in einigen Urlaubsregionen sind sie sogar vorgeschrieben. Für den Fall, dass Sie wenig geübt im Umgang sind, sollten Sie sie vor dem Urlaub einmal probeweise aufziehen.

Unabhängig von der Jahreszeit gilt: Hängen Sie den Wohnwagen an Ihren Pkw an, benötigen Sie eine Anhängerkupplung. Welches Modell genau erforderlich ist, hängt von Ihrem Fahrzeug und den konkreten Anforderungen ab, die die Anhängerkupplung erfüllen muss. Hier erfahren Sie alles, was es dabei zu beachten gibt und welches Modell für Ihr Fahrzeug in Frage kommt.

Füllen Sie außerdem vorab Frostschutzmittel ein – sofern noch nicht geschehen – und überprüfen Sie Ihre Scheibenwischer: Freie Sicht im Schneegestöber zu haben ist unerlässlich. Kontrollieren Sie zudem Ihre Lichtanlage und informieren Sie sich vorab, ob Ihr favorisierter Campingplatz auch im Winter geöffnet hat. Falls nicht, werden Sie sicher in anderen Urlaubsregionen fündig. Bevor Sie sich auf die Straße begeben, müssen Sie außerdem Schnee und Eis entfernen, das auf dem Caravan liegt. Schließlich ist Eis, das in großen Klumpen auf die Straße fällt, ein Risikofaktor im Straßenverkehr.

Diese Gegenstände gehört ins Gepäck

Auch bei der besten Vorbereitung kann es passieren, dass es etwas zu reparieren gibt. Umso besser, wenn das passende Werkzeug direkt an Bord ist. Falls Sie ein Vorzelt aufbauen möchten, gehört ein Hammer dazu, denn bei gefrorenem Boden erfordert es viel Kraft, die Heringe fest zu verankern. Ein Schneebesen mit Eiskratzer und Teleskopstange leistet gute Dienste, wenn es darum geht, Eis vom Dach zu entfernen. Packen Sie außerdem Besen und Handfeger ein, um Schnee und Dreck aus dem Eingangsbereich zu fegen, sowie warme Handschuhe und eine Stirnlampe für Arbeiten im Dunkeln.

Besonders im Winter gilt es, Nässe und Kälte im Inneren des Caravans zu vermeiden. Zur zusätzlichen Isolation gibt es Isomatten im Fachhandel, die von außen an die Fenster gehängt werden können, um die Wärme drinnen zu halten. Iso- oder Heizmatten können außerdem auf dem Boden ausgelegt werden. Wenn es keine Fußbodenheizung gibt, entstehen sonst mit der Zeit sogenannte „Kältebrücken“, die sehr unangenehm für die Füße sein können. Legen Sie den Eingangsbereich zusätzlich mit schnelltrocknenden Mikrofasermatten aus. Auf diese Weise schonen Sie Ihren Teppich, wenn Sie einmal mit nassen oder schmutzigen Schuhen in den Wohnbereich kommen.

Besorgen Sie sich außerdem warme Bettdecken für die Nacht. Selbst wenn eine Heizung vorhanden ist, empfiehlt es sich außerdem, einen kleinen elektrischen Heizlüfter dabeizuhaben. Dieser benötigt zwar viel Strom, stellt aber eine gute Reserve da, falls das Gas einmal ausgeht.

Unterstützen Sie mit einer freiwilligen Spende den Journalismus vor Ort, der ohne Konzernvorgaben aus der Region für die Region berichtet. Mit der Spende helfen Sie uns, Sie weiterhin kostenlos mit Nachrichten zu versorgen. Der freiwillige Betrag ist ab einem Euro in ganzen Eurobeträgen frei wählbar. Eine Spendenquittung kann leider nicht ausgestellt werden. Für die Spende ist ein PayPal-Konto notwendig. Vielen Dank! Ihre LOZ-News

Betrag
 EUR
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.