Über vier Jahre hat die Filmemacherin Charly Wai Feldman Saras Kampf um Gerechtigkeit und um eine neue Zukunft in Berlin begleitet. Foto: mindjazz pictures / hfr
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Ratzeburg (LOZ). Der Filmclub Burgtheater Ratzeburg zeigt am Dienstag, 2. Mai, um 18.30 Uhr, „Sara Mardini - Gegen den Strom“.

Sara Mardini und ihre jüngere Schwester Yusra stammen aus einer Familie von Hochleistungssportlern in Syrien. Der Krieg im Land unterbricht den Traum, olympische Schwimmerin zu werden, und zwingt die Schwestern 2015 zur Flucht. Als auf der Überfahrt von der Türkei nach Griechenland der Motor des überfüllten Schlauchbootes versagt, springen die Schwestern ins Wasser und halten das Boot drei Stunden auf Kurs bis sie das rettende Ufer von Lesbos erreichen und damit alle Geflüchteten an Bord retten. Die Geschichte macht auf der ganzen Welt Schlagzeilen. Mit 20 ist Sara berühmt. Danach trennen sich die Wege der Schwestern: Yusra schwimmt bei den Olympischen Spielen, während Sara nach Lesbos zurückkehrt, um sich ehrenamtlich zu engagieren. Im Jahr 2018 aber wird sie verhaftet und des Menschenhandels beschuldigt. Nach vier Monaten in einem Hochsicherheitsgefängnis in Griechenland wird Sara auf Kaution freigelassen und wartet seitdem auf ihre Verhandlung - ihr drohen mehr als 20 Jahre Haft.

Weitere Infos unter www.filmclub-ratzeburg.de

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