Reyhaneh Jabbari kämpft für Frauenrechte und verliert dabei ihr Leben. Foto: MADE IN GERMANY Filmproduktion / hfr
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Ratzeburg (LOZ). Der Filmclub Burgtheater Ratzeburg zeigt am Dienstag, 17. Oktober, um 18.30 Uhr, den aufrüttelnden Dokumentarfilm "Sieben Winter in Teheran", der die zutiefst bewegende Geschichte einer jungen Frau aus dem Iran erzählt, die hingerichtet wurde, weil sie einen Mann erstach, der sie vergewaltigen wollte, und ihrer Mutter, die für ihr Leben kämpfte.

Teheran, 7. Juli 2007: Reyhaneh Jabbari, 19, hat ein Geschäftstreffen mit einem neuen Kunden. Ein ganz normaler Tag, der ihr Leben jedoch für immer verändern wird. Denn als der Mann versucht, sie zu vergewaltigen, ersticht sie ihn in Notwehr und flieht. Am gleichen Tag wird sie verhaftet und bald darauf des Mordes angeklagt. Trotz vieler Beweise, die auf Notwehr hindeuten, hat Reyhaneh vor Gericht keine Chance, da ihr Vergewaltiger ein mächtiger und exzellent vernetzter Mann war, der – selbst nach seinem Tod – von der patriarchalischen Gesellschaft geschützt wird. Reyhaneh wird zum Tode verurteilt. Ihr persönlicher Kampf für die Gerechtigkeit beginnt.

Weitere Infos unter www.filmclub-ratzeburg.de

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