Anika Pahlke und Thomas Losse-Müller auf einer Baustelle in der Hafencity. Foto: Frederik Digulla
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Geesthacht (LOZ). Wohnen im Hamburger Rand wird immer teuer, mancherorts fehlt es an Wohnraum. Geesthacht steuert dem aktiv entgegen: Bei 31.000 Einwohnerinnen und Einwohnern sind aktuell über 2.000 Wohnungen in Planung, im Bau oder bereits fertiggestellt. Ein Viertel der neuen Wohnungen entsteht als sozialer Wohnungsbau. Das hat die Ratsversammlung Geesthacht für alle kommenden Bauvorhaben festgeschrieben.

Außerdem sorgt die Stadt mit ihrem eigenen öffentlichen Wohnungsunternehmen (WoGee) dafür, dass Wohnen in Geesthacht bezahlbar bleibt. Eine Erfolgsgeschichte, über die der Geesthachter Bürgermeister Olaf Schulze dem SPD-Spitzenkandidaten zur Landtagswahl bei einem Rundgang durch die Hafencity berichtete. Begleitet wurde er von der örtlichen SPD-Landtagskandidatin Anika Pahlke, die gleichzeitig stellvertretende Vorsitzende der SPD-Geesthacht ist. „Wer bei den Eltern ausziehen möchte, eine Familie gründet oder im Alter eine kleinere und barrierefreie Wohnung benötigt, merkt schnell: Es fehlt bezahlbarer Wohnraum in unserer Region. 2021 lag die Preiserhöhung bei uns wieder deutlich über dem Landesdurchschnitt. Hier muss dringend auch etwas vom Land kommen, um dem entgegenzuwirken. Denn anders als früher macht die Miete inzwischen häufig mehr als ein Drittel des Einkommens aus und wird für viele zunehmend zur Belastung“, so Anika Pahlke.

Thomas Losse-Müller zeigte sich beeindruckt von dem Fortschritt auf den Baustellen und sieht mit Blick auf die steigenden Einwohnerzahlen ebenso wie Schulze Handlungsbedarf: „Unverständlich ist für mich, dass so ein großer Ort keinen eigenen Bahnanschluss hat, obwohl eine Trasse noch vorhanden ist. 8.000 Menschen pendeln täglich rein und 9.000 Menschen raus. Hier gibt es eine echte Chance, Verkehr von der Straße auf die Schiene zu bringen und die Region insgesamt attraktiver zu machen.“ Für die Entwicklung der Stadt sind der Bahnanschluss und die Ortsumgehung ganz wesentlich, appellierte Geesthachts Bürgermeister in Richtung Kiel. Dem stimmte auch die SPD-Fraktionsvorsitzende Petra Burmeister zu, die sich seit vielen Jahren aktiv für den Bahnanschluss einsetzt.

Kurznachrichten Geesthacht

 


Verkehrsbehinderungen an der Norderstraße
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Geesthachter Norderstraße einstellen. Für Arbeiten an einem Stromanschluss werden in der Zeit vom 15. Dezember bis voraussichtlich 24. Dezember auf Höhe der Hausnummer 10 zeitweise Absperrungen im Bereich des Gehwegs und der Fahrbahn notwendig.


Sprechstunde der Geesthachter Behindertenbeauftragten
Heike Lehmann, Geesthachts Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, geht in die Weihnachtsferien. Vom 22. Dezember bis zum 2. Januar finden darum keine Sprechstunden statt. Die nächste Sprechstunde ist dann für Donnerstag, 8. Januar 2026, vorgesehen. Heike Lehmann bietet regelmäßig an jedem 1. Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr und an jedem letzten Dienstag im Monat von 11 bis 13 Uhr in den Räumen am Markt 5 bis 7 ihre offene Sprechstunde an. Menschen mit Handicap können sich in dieser Zeit mit Fragen und Anliegen bei ihr melden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beratungsräume sind barrierefrei, die Beratung ist kostenfrei. Grundsätzlich ist Heike Lehmann telefonisch unter 0151-252 628 98 sowie per Email unter kontakt@geesthacht-beauftragter.de erreichbar.


Verkehrsbehinderungen in Geesthacht
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Berliner Straße in Geesthacht einstellen. Aufgrund von Pflege- und Fällarbeiten an mehreren Bäumen werden in der Zeit vom 15. bis zum 18. Dezember jeweils zwischen 9.30 Uhr und 15 Uhr im Rahmen von Tagesbaustellen temporär der Gehweg und die Fahrbahn gesperrt.


 Alkohol- und Drogenberatung
Die Alkohol- und Drogenberatung teilt mit, dass ab sofort die offenen Sprechstunden wieder stattfinden. Diese finden statt: dienstags von 16 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 11 Uhr, Markt 3 in Geesthacht und montags von 15 bis 17 Uhr, Mühlenweg 17 in Lauenburg. Zur Vermeidung von Wartezeiten wird um eine kurze telefonische Anmeldung unter 04152 / 791 48 gebeten.


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