vlnr: Dr. Axel Meyer, Alexander Frhr. von Strombeck und Thomas Losse-Müller. Foto: Frederik Digulla
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Geesthacht (LOZ). Klimafreundliche und umweltschonende Produkte sind immer mehr gefragt. Doch der Umstieg auf klimafreundliche Produktionsketten bringt auch Herausforderungen mit sich, vor allem im globalen Wettbewerb. Hierüber sprachen der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Thomas Losse-Müller, und die örtliche SPD-Landtagskandidatin, Anika Pahlke, bei einer Betriebsbesichtigung mit den Geschäftsführern der Firma RIFTEC.

In Geesthacht optimiert und zur Serienfertigung gebracht, findet sich in der Mercatorstraße einer der Standorte, an dem das immer beliebter werdende Verfahren des Rührreibschweißens zum Einsatz kommt. Hierbei wird Aluminium allein durch Reibungswärme gefügt und kommt dann etwa in Flugzeugen, Elektroautos oder auch der Lebensmittelindustrie zum Einsatz. Die Aluminium-Bauteile von RIFTEC haben hierbei eine sehr gute Energiebilanz. 80 Prozent des Grundstoffes kommen aus dem Recycling und die Bearbeitung läuft über Ökostrom. Außerdem wird anders als beim konventionellen Schweißen kein Gas benötigt. Andere Hersteller auf dem internationalen Markt setzen auf weniger nachhaltige Produktionsprozesse und Rohstoffe, was zu großen Preisunterschieden führt. Losse-Müller machte daher deutlich, dass Unternehmen, die beim Thema Klimaschutz vorangehen auf dem Europäischen Markt besser vor ungleichem Wettbewerb geschützt werden müssen. „Am Ende verlieren alle, wenn ein Autohersteller auf das etwas günstigere Teil aus Asien setzt, weil dort die Klimastandards geringer sind“, so der der SPD-Spitzenkandidat.

Die RIFTEC Geschäftsführer Alexander Frhr. von Strombeck und Dr. Axel Meyer nutzen zudem die Gelegenheit, ganz konkrete Herausforderunten vor Ort anzusprechen und stießen bei den beiden SPD-Politikern auf offene Ohren. So würde ein Bahnanschluss den Arbeitsort Geesthacht für Fachkräfte attraktiver machen. Zudem brauche es eine bessere Anbindung der Berufsbildungszentren. Anika Pahlke: „Anders als in vielen anderen Kreisen haben wir im Kreis Herzogtum Lauenburg nur noch ein Berufsbildungszentrum. Viele Auszubildende müssen daher lange Fahrtzeiten nach Ratzeburg, Ahrensburg oder Lübeck auf sich nehmen. Durch fehlende ÖPNV-Verbindungen kommt es zu Fahrtzeiten, die nicht zumutbar sind. Auch die schlechte Erreichbarkeit wird ihren Anteil an den sinkenden Schülerzahlen haben. Die neue direkte Busverbindung von Geesthacht nach Mölln bringt hier Entlastung. Erfreulich, dass nun auf Druck der Wirtschaftlichen Vereinigung Geesthacht ein Umdenken im Kreis stattgefunden hat – nachdem der SPD-Antrag hierzu zwei Mal von CDU und Grünen abgelehnt wurde. Um die Berufliche Bildung flächendeckend zu stärken, brauchen wir eine landesweite Planung, die auch das Angebot vor Ort und die Erreichbarkeit in den Blick nimmt. Anders können wir dem Fachkräftemangel nicht entgegenwirken.“

Kurznachrichten Geesthacht

 


Verkehrsbehinderungen an der Norderstraße
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Geesthachter Norderstraße einstellen. Für Arbeiten an einem Stromanschluss werden in der Zeit vom 15. Dezember bis voraussichtlich 24. Dezember auf Höhe der Hausnummer 10 zeitweise Absperrungen im Bereich des Gehwegs und der Fahrbahn notwendig.


Sprechstunde der Geesthachter Behindertenbeauftragten
Heike Lehmann, Geesthachts Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, geht in die Weihnachtsferien. Vom 22. Dezember bis zum 2. Januar finden darum keine Sprechstunden statt. Die nächste Sprechstunde ist dann für Donnerstag, 8. Januar 2026, vorgesehen. Heike Lehmann bietet regelmäßig an jedem 1. Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr und an jedem letzten Dienstag im Monat von 11 bis 13 Uhr in den Räumen am Markt 5 bis 7 ihre offene Sprechstunde an. Menschen mit Handicap können sich in dieser Zeit mit Fragen und Anliegen bei ihr melden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beratungsräume sind barrierefrei, die Beratung ist kostenfrei. Grundsätzlich ist Heike Lehmann telefonisch unter 0151-252 628 98 sowie per Email unter kontakt@geesthacht-beauftragter.de erreichbar.


Verkehrsbehinderungen in Geesthacht
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Berliner Straße in Geesthacht einstellen. Aufgrund von Pflege- und Fällarbeiten an mehreren Bäumen werden in der Zeit vom 15. bis zum 18. Dezember jeweils zwischen 9.30 Uhr und 15 Uhr im Rahmen von Tagesbaustellen temporär der Gehweg und die Fahrbahn gesperrt.


 Alkohol- und Drogenberatung
Die Alkohol- und Drogenberatung teilt mit, dass ab sofort die offenen Sprechstunden wieder stattfinden. Diese finden statt: dienstags von 16 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 11 Uhr, Markt 3 in Geesthacht und montags von 15 bis 17 Uhr, Mühlenweg 17 in Lauenburg. Zur Vermeidung von Wartezeiten wird um eine kurze telefonische Anmeldung unter 04152 / 791 48 gebeten.


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