Foto: W. Reichenbächer
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Gülzow (LOZ). Prof. Dr. Joachim Reichstein (Schleswig) skizziert in seinem Vortrag das spannende, zum Teil kriegerische Geschehen eines Erbfolgestreits im Herzogtum Sachsen-Lauenburg. Die kostenlose Veranstaltung findet am Dienstag, 8. November, um 19 Uhr im MarktTreff Gülzow (Hauptstr. 21) statt.

Als der Sachsen-Lauenburger Herzog Julius Franz 1689 ohne männliche Erben überraschend gestorben war, machten in kürzester Zeit diverse und teils weit entfernt gelegene Territorialgewalten Ansprüche auf das Herzogtum Sachsen-Lauenburg geltend: Kursachsen, Mecklenburg, Anhalt/Brandenburg, Braunschweig-Lüneburg/Hannover, Dänemark/Holstein, Schweden, Schleswig-Gottorp und der Kaiser in Wien. Innerhalb weniger Tage nahmen Räte und Bewaffnete aus konkurrierenden Territorien das Herzogtum in Besitz.

Das Herzogtum wurde 1705 dem Welfenhaus in Hannover angegliedert und von dort aus – seit 1714 sogar von England (London) aus – regiert – aus weiter Ferne.

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