Auch alte Spiele wie Sackhüpfen, Eierlauf oder Wikingerschach standen auf dem Programm des Geburtstages. Foto: Stadt Geesthacht – Katharina Richter
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Geesthacht (LOZ). Vor wenigen Tagen feierte das Geesthachter Familienzentrum Regenbogen ein besonderes Jubiläum: 65 Jahre voller gemeinsamer Erfahrungen, Lernen und Wachstum. Um diesen Meilenstein gebührend zu feiern, wurde ein buntes Sommerfest veranstaltet, das unter dem Motto „Gemeinsam an den Ufern der Kunst“ stand. Das Familienzentrum bot dabei den zahlreichen Kindern, Erwachsenen, Mitarbeitenden des Familienzentrums und externen Unterstützenden ein vielfältiges Programm mit Spielen und kreativen Angeboten für Groß und Klein.

Rund um das Zentrum erstreckten sich verschiedene Aktivitäten, die alle Sinne ansprachen. So konnten sich alle Kinder und Erwachsenen an Spielen beteiligen oder ihre künstlerischen Fähigkeiten entdecken oder vertiefen. Zahlreiche Stände auf dem Festgelände luden die kleinen und großen Gäste ein, an Kreativstationen teilzunehmen. Dabei bestand die Möglichkeit für Malerei, Lederbearbeitung, Murmelbilder- oder Farbschleuderbilder zu erstellen. Hier konnte jeder seiner Fantasie freien Lauf lassen und neue künstlerische Talente entdecken. Besonders kreativ zeigten sich die Hortkinder, die in den vergangenen sechs Monaten den Stop-Motion-Film „Knopfgeschichte“ gedreht hatten, der an diesem Nachmittag große Premiere feierte. Aber auch alte Spiele wie Sackhüpfen, Eierlauf oder Wikingerschach standen auf dem Programm des Geburtstages. Absoluter Höhepunkt war eine große Rollenrutsche, die Jung und Alt zur schnellen Fahrt quer durch den Garten einlud.

Alle Interessierten, Nachbarn, ehemaligen Kinder und Mitarbeitende sowie alle, die sich mit dem Haus verbunden fühlen, waren herzlich eingeladen, mit dem Team von über 40 Beschäftigten diesen Tag zu feiern. Aus diesem Grund war das Familienzentrum Regenbogen während des Festes auch ein Ort der Begegnung. Ehemalige der Einrichtung hatten die Möglichkeit, gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen. So besuchten auch Geesthachts Gleichstellungsbeauftrage Anja Nowatzky, die Erste Stadträtin Melanie Grimm-Meyer sowie die Landtagsabgeordnete Andrea Tschacher das Sommerfest.

Das Haus blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Alles begann 1958 als „Städtischer Kindergarten“ mit 60 Kindern im Alter von drei Jahren bis zum Hort. 1989 kam in einem Anbau die erste Krippengruppe im Kreisgebiet dazu. Lange vor dem Betreuungsanspruch für Unter-Dreijährige-Kinder sorgte die Stadt Geesthacht für zehn Betreuungsplätze für Eltern, die ansonsten ihre Arbeitsplätze verloren hätten. 2002 wurde das pädagogische Angebot durch eine Waldgruppe erweitert. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums im Jahre 2005 wurde aus dem „Städtischen Kindergarten“ die „Städtische Kindertagesstätte Regenbogen“. Seit 2014 ist das Haus ein Familienzentrum und ein Programm mit familienunterstützenden Angeboten erweitert das Spektrum des Hauses. Ein großer Neubau ermöglichte die Erweiterung um zwei Krippengruppen. Das Haus wuchs von anfangs 60 Kindern, von denen viele nur Teilzeit betreut wurden, auf 200 Kinder in zwölf Gruppen. Mehr und mehr wurden die Betreuungszeiten erweitert. Das Familienzentrum ist eine „Faire Kita“, arbeitet als „Sprach Kita“, wurde als „Buch Kita“ zertifiziert und mit dem „Titel Kita 21“ als nachhaltige Kita ausgezeichnet. In der hauseigenen Küche werden täglich rund 200 Mahlzeiten frisch gekocht.

Kurznachrichten Geesthacht

 


Verkehrsbehinderungen an der Norderstraße
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Geesthachter Norderstraße einstellen. Für Arbeiten an einem Stromanschluss werden in der Zeit vom 15. Dezember bis voraussichtlich 24. Dezember auf Höhe der Hausnummer 10 zeitweise Absperrungen im Bereich des Gehwegs und der Fahrbahn notwendig.


Sprechstunde der Geesthachter Behindertenbeauftragten
Heike Lehmann, Geesthachts Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, geht in die Weihnachtsferien. Vom 22. Dezember bis zum 2. Januar finden darum keine Sprechstunden statt. Die nächste Sprechstunde ist dann für Donnerstag, 8. Januar 2026, vorgesehen. Heike Lehmann bietet regelmäßig an jedem 1. Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr und an jedem letzten Dienstag im Monat von 11 bis 13 Uhr in den Räumen am Markt 5 bis 7 ihre offene Sprechstunde an. Menschen mit Handicap können sich in dieser Zeit mit Fragen und Anliegen bei ihr melden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beratungsräume sind barrierefrei, die Beratung ist kostenfrei. Grundsätzlich ist Heike Lehmann telefonisch unter 0151-252 628 98 sowie per Email unter kontakt@geesthacht-beauftragter.de erreichbar.


Verkehrsbehinderungen in Geesthacht
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Berliner Straße in Geesthacht einstellen. Aufgrund von Pflege- und Fällarbeiten an mehreren Bäumen werden in der Zeit vom 15. bis zum 18. Dezember jeweils zwischen 9.30 Uhr und 15 Uhr im Rahmen von Tagesbaustellen temporär der Gehweg und die Fahrbahn gesperrt.


 Alkohol- und Drogenberatung
Die Alkohol- und Drogenberatung teilt mit, dass ab sofort die offenen Sprechstunden wieder stattfinden. Diese finden statt: dienstags von 16 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 11 Uhr, Markt 3 in Geesthacht und montags von 15 bis 17 Uhr, Mühlenweg 17 in Lauenburg. Zur Vermeidung von Wartezeiten wird um eine kurze telefonische Anmeldung unter 04152 / 791 48 gebeten.


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