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Lauenburg (LOZ). Den Eltern Hilfe und Unterstützung anbieten, ohne die eigenen Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren, ist eine der großen Herausforderungen, wenn Pflegebedürftigkeit den Alltag prägt.

Wenn die Eltern älter werden, müssen erwachsene Kinder entscheiden, wie viel Verantwortung sie übernehmen können und wollen. Häufig beginnt eine Zeit zwischen Nähe und Sorge. Oft überschlagen sich die Ereignisse und die betroffenen Angehörigen, die in der Regel stellvertretend tätig werden, haben viele Fragen zu klären. Gerade auch in finanzieller Hinsicht müssen sich Familien frühzeitig darüber verständigen, wie die Kosten einer notwendigen Pflege aufgebracht werden können. Wer kann Wohngeld beantragen? Wobei hilft ein Schwerbehindertenausweis? Ab wann hat man Anspruch auf Grundsicherung? Was passiert mit dem eigenen Haus? Bleiben die Ersparnisse erhalten? Müssen die Kinder oder sogar die Enkelkinder für die Pflege aufkommen? Was passiert, wenn die Leistungen der Pflegekasse niedriger sind als die tatsächlichen Pflegekosten? Wer hilft, wenn das Geld für die Pflege nicht mehr reicht?

Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet hierzu am Mittwoch, 11. Oktober, um 16 Uhr im Haus der Begegnung, Fürstengarten 29, in Lauenburg einen kostenlosen Vortrag an.

Im Rahmen der Veranstaltung wird Thomas Richert, Stabsstelle der Bürgerbeauftragten für soziale Angelegenheiten und der Beauftragten für die Landespolizei einen Überblick über die unterschiedlichen Hilfemöglichkeiten des Sozialrechtes geben und für Fragestellungen zur Verfügung stehen.

Anmeldungen unter Telefon 04152 / 80 57 95 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

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