Eine Winterlinde war durch das Anzünden des dazugehörigen Wassersack im Sommer so stark beschädigt worden, dass sie nun nach einer starken Windböe abgebrochen ist. Foto: Stadt Geesthacht
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Geesthacht (LOZ). Im vergangenen Sommer wurde auf dem Alten Friedhof der Stadt Geesthacht an einer jungen Winterlinde der dazugehörige Wassersack angezündet. Danach bestand beim Fachdienst Umwelt die kleine Hoffnung, dass der Baum den Schaden überstehen könnte. Dies war aber leider nicht so. Durch eine starke Windböe ist die Winterlinde nun im Bereich oberhalb des Stammfußes abgebrochen. Hier gab es auch die schlimmsten Verbrennungen.

Die Winterlinde war eine Nachpflanzung zum Erhalt der zwei Alleen auf dem Alten Friedhof. Sowohl der Alte Friedhof als auch die Alleen stehen unter Denkmalschutz. Ein Verursacher konnte damals nicht ermittelt werden. Die Winterlinde wurde im Jahr 2000 gepflanzt und war sechs Meter hoch. Sie hatte einen Kronendurchmesser von drei Metern sowie einen Stammumfang von 49 Zentimetern. Die Linde wird nun erneut nachgepflanzt werden müssen.

Der Fall der Winterlinde auf dem Alten Friedhof zeigt, wie wichtig es ist, Wassersäcke an Bäumen nicht zu beschädigen. Durch das Anzünden des Wassersacks wurde der Baum so stark geschädigt, dass er durch einen Sturm abgebrochen ist. Wassersäcke werden an Bäumen angebracht, um sie in Trockenzeiten zu bewässern. Sie sind eine wichtige Maßnahme, um die Bäume zu schützen und sie vor dem Absterben zu bewahren. Wenn Wassersäcke beschädigt werden, kann das schwere Folgen für die Bäume haben.

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