Foto: hfr
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Geesthacht (LOZ). Die Stadt Geesthacht hält an ihrem Engagement für den Erhalt des Geesthachter Krankenhauses fest. Das ist das Ergebnis einer außerordentlichen Sitzung der Ratsversammlung, die am Mittwochabend, 17. Dezember, getagt hat. Das Gremium wurde kurzfristig am 16. Dezember einberufen, nachdem die Stadt aufgefordert worden war, ihr fristgerecht am 15. Dezember eingereichtes Angebot zu konkretisieren.

Der konkrete Wortlaut des Beschlusses, der nach nichtöffentlicher Beratung mehrheitlich gefasst wurde:

„Es wird beschlossen das bereits abgegebene Angebot zu konkretisieren, um die Möglichkeit zu erhalten, weitere Verhandlungen führen zu können. Der Beschluss erfolgt vorbehaltlich der Prüfung der zuständigen Kommunalaufsicht.“

Zum Hintergrund: Thomas Pötzsch, der das Krankenhaus in Geesthacht im Juli 2025 übernommen hatte, meldete im Oktober 2025 für die Einrichtung Insolvenz an. Etwas später kündigte er dann unter anderem im Sozialausschuss des Landes Schleswig-Holstein an, dass bereits im März 2026 mehrere Fachabteilungen des Krankenhauses geschlossen werden könnten – darunter die mehrfach ausgezeichnete Geburtshilfe und die Zentrale Notaufnahme. Das Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung wurde Ende Oktober eröffnet.

Die Geesthachter Ratsversammlung hat in ihrer Sitzung am 14. November Bürgermeister Olaf Schulze per Beschluss beauftragt, die Rahmenbedingungen für eine Unterstützung des Krankenhauses zu prüfen – auch die Kommunalisierung des Krankenhauses sollte als eine Möglichkeit ausgelotet werden. Am 11. Dezember entschied das Gremium dann nach nicht öffentlichen Beratungen: Die Stadt Geesthacht wird im Rahmen des Insolvenzverfahrens ein Angebot für das Krankenhaus Geesthacht abgeben. Dieses ist am 15. Dezember auch fristgerecht geschehen. Bis zum 18. Dezember kann die Stadt ihr Angebot konkretisieren. Mit wem dann weitere Verhandlungen geführt werden, entscheidet der Gläubiger-Ausschuss.

Kurznachrichten Geesthacht

 


Verkehrsbehinderungen an der Norderstraße
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Geesthachter Norderstraße einstellen. Für Arbeiten an einem Stromanschluss werden in der Zeit vom 15. Dezember bis voraussichtlich 24. Dezember auf Höhe der Hausnummer 10 zeitweise Absperrungen im Bereich des Gehwegs und der Fahrbahn notwendig.


Sprechstunde der Geesthachter Behindertenbeauftragten
Heike Lehmann, Geesthachts Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, geht in die Weihnachtsferien. Vom 22. Dezember bis zum 2. Januar finden darum keine Sprechstunden statt. Die nächste Sprechstunde ist dann für Donnerstag, 8. Januar 2026, vorgesehen. Heike Lehmann bietet regelmäßig an jedem 1. Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr und an jedem letzten Dienstag im Monat von 11 bis 13 Uhr in den Räumen am Markt 5 bis 7 ihre offene Sprechstunde an. Menschen mit Handicap können sich in dieser Zeit mit Fragen und Anliegen bei ihr melden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beratungsräume sind barrierefrei, die Beratung ist kostenfrei. Grundsätzlich ist Heike Lehmann telefonisch unter 0151-252 628 98 sowie per Email unter kontakt@geesthacht-beauftragter.de erreichbar.


Verkehrsbehinderungen in Geesthacht
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Berliner Straße in Geesthacht einstellen. Aufgrund von Pflege- und Fällarbeiten an mehreren Bäumen werden in der Zeit vom 15. bis zum 18. Dezember jeweils zwischen 9.30 Uhr und 15 Uhr im Rahmen von Tagesbaustellen temporär der Gehweg und die Fahrbahn gesperrt.


 Alkohol- und Drogenberatung
Die Alkohol- und Drogenberatung teilt mit, dass ab sofort die offenen Sprechstunden wieder stattfinden. Diese finden statt: dienstags von 16 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 11 Uhr, Markt 3 in Geesthacht und montags von 15 bis 17 Uhr, Mühlenweg 17 in Lauenburg. Zur Vermeidung von Wartezeiten wird um eine kurze telefonische Anmeldung unter 04152 / 791 48 gebeten.


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