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Lauenburg (LOZ). Die Darstellung der SPD, CDU und LWG hätten eine überzogene Erhöhung der Entschädigungen beschlossen, ist nicht zutreffend, so Niclas Fischer.

Grundlage der Entscheidung ist eine neue Entschädigungsverordnung des Landes, mit der das kommunalpolitische Ehrenamt nach vielen Jahren erstmals umfassend angepasst wurde. Ziel ist es, den gestiegenen zeitlichen und fachlichen Aufwand realistisch abzubilden.

Lauenburg nutzt diesen Spielraum maßvoll, so Fischer: Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter erhalten lediglich 90 Prozent der landesweiten Höchstsätze – und damit weiterhin weniger als in den Nachbarstädten, die die Maximalsätze ausschöpfen. Von einer „übertriebenen“ Erhöhung kann daher keine Rede sein, so LWG-Fraktionsvorsitzender Niclas Fischer.

Fischer weiter: „Zudem handelt es sich bei den Entschädigungen nicht um steuerfreie Zahlungen. Sie unterliegen der Einkommensteuer und kommen nicht in voller Höhe bei den Mandatsträgern an. Hinzu kommt, dass viele Kommunalpolitiker einen Teil ihrer Entschädigung als Mandatsträgerabgabe an ihre Parteien abführen, mit denen die politische Arbeit vor Ort in Lauenburg finanziert wird. Auch die SPD-Fraktion erhebt solche Abgaben.

Die Entscheidung wurde in den Gremien beraten und demokratisch beschlossen. Dass sich dabei nicht der SPD-Antrag durchgesetzt hat, ist Teil parlamentarischer Meinungsbildung.

Demokratie kostet Geld – vor allem aber Zeit, Engagement und Verantwortung. Eine angemessene Entschädigung ist kein Lohn, sondern ein Ausgleich für tatsächlichen Aufwand und ein notwendiges Signal der Wertschätzung gegenüber dem kommunalpolitischen Ehrenamt.

Die LWG steht zu dieser Entscheidung und ist überzeugt, dass sie im Interesse einer handlungsfähigen und zukunftsfähigen kommunalen Selbstverwaltung getroffen wurde.“

Kurznachrichten Lauenburg


Sperrung Straßenbrücke Basedow-Lanze über den Elbe-Lübeck-Kanal
Die Straßenbrücke von Basedow nach Lanze über den Elbe-Lübeck-Kanal wird abgerissen und anschließend neu gebaut. Die vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt beauftragten Arbeiten sollten am 5. Januar starten. Witterungsbedingt wurde der Beginn der Arbeiten auf den 13. Januar verschoben. Die Arbeiten dauern bis voraussichtlich Sommer 2027, so dass eine Überquerung des Kanals an dieser Stelle nicht möglich sein wird. Dieses gilt auch für Fußgänger und Radfahrer. Von der Sperrung betroffen ist auch der Geh- und Radweg entlang des Kanals. Eine Umleitung wird ausgeschildert.


Demenzberatung
Die Koordinierungsstelle Demenz bietet in Lauenburg einmal monatlich Demenzberatung an. Fragen rund um das Thema werden mit viel Zeit besprochen. An jedem 4. Donnerstag im Monat von 15 bis 18 Uhr können sich Angehörige und Menschen mit Gedächtnisproblemen im Fürstengarten 29 (Erdgeschoss) individuell, unabhängig und kostenfrei beraten lassen. Um Anmeldung wird gebeten, es gelten die aktuellen Regeln. Weitere Infos: Barbara Hergert, Koordinierungsstelle Demenz, Telefon 04542 / 83 84 670, info@koordinierungsstelle-demenz.de


Beratung des Pflegestützpunktes
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Haus der Begegnung, Fürstengarten 29, von 9-12 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege an. Der Zugang ist derzeit nur über die Schmiedestraße möglich. Nadine Fauck vom Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Aufgrund der aktuellen Lage sind persönliche Beratungen vor Ort nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab und unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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