Blumenniederlegung am Gedenkstein in Lauenburg anlässlich des 27. Januar 2025. Foto: hfr
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„Erinnern heißt wachsam bleiben" – Lauenburg setzt Zeichen gegen das Vergessen

Lauenburg (LOZ). Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Seit 1996 ist dieser Tag in Deutschland offizieller Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus – ein Tag des Innehaltens, der Erinnerung und der Mahnung. Auch in Lauenburg kommen am Dienstag, 27. Januar, Menschen zusammen, um der Millionen Ermordeten zu gedenken und ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit zu setzen.

Die Gedenkveranstaltung, zu der die Stadt Lauenburg gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteuren einlädt, verbindet würdevolles Erinnern mit dem Aufruf zur Wachsamkeit. In Zeiten, in denen Demokratie und Menschenrechte wieder unter Druck geraten, gewinnt das gemeinsame Gedenken besondere Bedeutung und wird zum Auftrag für die Zukunft.

Die Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr am Korbinian-Apfel-Baum, der als lebender Gedenkort im Fürstengarten gepflanzt wurde. Vom Apfelbaum werden Lichter zum Gedenkstein auf dem Schlossplatz getragen – ein Zeichen der Hoffnung und der Verbundenheit.

Um 17 Uhr versammeln sich die Teilnehmenden am Gedenkstein. Dort werden Menschen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu Wort kommen. Die würdevolle Atmosphäre am Gedenkstein lädt zum persönlichen Innehalten ein.

Ab 18.30 Uhr steht das Haus der Begegnung (Fürstengarten 29) für Texte, Gespräche und Austausch offen, begleitet vom Chor Omas United.

Alle Menschen sind eingeladen, gemeinsam der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und ein Zeichen gegen Vergessen und für ein menschliches Miteinander zu setzen.

Die Partnerschaft für Demokratie Lauenburg mit dem Amt Lütau wird im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Kurznachrichten Lauenburg


Sperrung Straßenbrücke Basedow-Lanze über den Elbe-Lübeck-Kanal
Die Straßenbrücke von Basedow nach Lanze über den Elbe-Lübeck-Kanal wird abgerissen und anschließend neu gebaut. Die vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt beauftragten Arbeiten sollten am 5. Januar starten. Witterungsbedingt wurde der Beginn der Arbeiten auf den 13. Januar verschoben. Die Arbeiten dauern bis voraussichtlich Sommer 2027, so dass eine Überquerung des Kanals an dieser Stelle nicht möglich sein wird. Dieses gilt auch für Fußgänger und Radfahrer. Von der Sperrung betroffen ist auch der Geh- und Radweg entlang des Kanals. Eine Umleitung wird ausgeschildert.


Demenzberatung
Die Koordinierungsstelle Demenz bietet in Lauenburg einmal monatlich Demenzberatung an. Fragen rund um das Thema werden mit viel Zeit besprochen. An jedem 4. Donnerstag im Monat von 15 bis 18 Uhr können sich Angehörige und Menschen mit Gedächtnisproblemen im Fürstengarten 29 (Erdgeschoss) individuell, unabhängig und kostenfrei beraten lassen. Um Anmeldung wird gebeten, es gelten die aktuellen Regeln. Weitere Infos: Barbara Hergert, Koordinierungsstelle Demenz, Telefon 04542 / 83 84 670, info@koordinierungsstelle-demenz.de


Beratung des Pflegestützpunktes
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Haus der Begegnung, Fürstengarten 29, von 9-12 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege an. Der Zugang ist derzeit nur über die Schmiedestraße möglich. Nadine Fauck vom Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Aufgrund der aktuellen Lage sind persönliche Beratungen vor Ort nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab und unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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