Oliver Brandt (links) und Martin Merlitz am neuen Haltestellenaushang am ZOB Lauenburg. Foto: hfr
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Lauenburg (LOZ). Die Kreistagsfraktion der Grünen begrüßt die Verbesserungen im Busangebot des Kreises zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember. Dazu gehören insbesondere die Einführung des Stadtverkehrs in Schwarzenbek, die Erweiterung des Stadtverkehrs in Lauenburg auf die Abendstunden und das Wochenende sowie die Einführung von zwei Schnellbuslinien im Kreis.

Martin Merlitz, Sprecher für Mobilität der Kreistagsfraktion, sagt zum erweiterten Angebot: „Erstmals werden im Kreis Expressbuslinien eingerichtet. Mit den Verbindungen von Mölln nach Bergedorf sind die Fahrgäste schneller auf einer Hauptverkehrsachse unterwegs. Es freut mich zudem, dass in Schwarzenbek endlich ein Stadtbusverkehr eingerichtet wird. Auch in Lauenburg werden die Stadtlinien durch die Schließung der Fahrplanlücke werktags und am Sonntag gestärkt. Ich bin zuversichtlich, dass das erweiterte Angebot in Verbindung mit dem geplanten 49-Euro-Ticket mehr Fahrgäste in den ÖPNV locken wird.“

Die Verbesserungen im Busverkehr werden durch Fördermittel der Bundesregierung im Rahmen eines kreisübergreifenden Projekts für den Hamburger Rand realisiert.

Dazu sagt der Fraktionsvorsitzende Oliver Brandt: „Ich freue mich, dass das Busangebot im Kreis trotz knapper Kassen ausgebaut wird. Die Kreisverwaltung hat bei der Beantragung von Fördermitteln gute Arbeit geleistet. Wir setzen uns für die Einführung weiterer Expressbus-Linien ein, um Nord- und Südkreis noch besser zu verbinden.“

Auch im Bahnverkehr zwischen Lübeck und Lüneburg gibt es Verbesserungen in den Randzeiten am Morgen und Abend. So gibt es ab sofort täglich um 23.45 Uhr und 0.45 Uhr zusätzlich eine Verbindung von Lüneburg bis Lübeck.

Oliver Brandt ergänzt: „Nunmehr ist es für Fahrgäste aus unserem Kreis endlich möglich, in Lüneburg einen Kino-, Theater oder Kneipenbesuch per Bahn zu planen, und das ganztägig. Auch die Verstärkung der Züge auf durchgängig zwei Zugpaare ist angesichts der gestiegenen Fahrgastzahlen eine gute Nachricht. Aber da geht noch mehr: Wir werden uns weiter für einen 30-Minuten-Takt auf dieser Strecke einsetzen, denn die Nachfrage ist vorhanden.“

Die Details zu den Veränderungen mit dem Fahrplanwechsel im HVV sind hier zu finden: https://www.hvv.de/de/ueber-uns/neuigkeiten/neuigkeiten-detail/fahrplanwechsel-90470

Die Änderungen im Bahnverkehr sind auf der Seite der NAH.SH dargestellt;: https://www.nah.sh/de/themen/neuigkeiten/neuer-fahrplan-fuer-nahverkehrszuege/

Kurznachrichten Lauenburg


Sperrung Straßenbrücke Basedow-Lanze über den Elbe-Lübeck-Kanal
Die Straßenbrücke von Basedow nach Lanze über den Elbe-Lübeck-Kanal wird abgerissen und anschließend neu gebaut. Die vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt beauftragten Arbeiten sollten am 5. Januar starten. Witterungsbedingt wurde der Beginn der Arbeiten auf den 13. Januar verschoben. Die Arbeiten dauern bis voraussichtlich Sommer 2027, so dass eine Überquerung des Kanals an dieser Stelle nicht möglich sein wird. Dieses gilt auch für Fußgänger und Radfahrer. Von der Sperrung betroffen ist auch der Geh- und Radweg entlang des Kanals. Eine Umleitung wird ausgeschildert.


Demenzberatung
Die Koordinierungsstelle Demenz bietet in Lauenburg einmal monatlich Demenzberatung an. Fragen rund um das Thema werden mit viel Zeit besprochen. An jedem 4. Donnerstag im Monat von 15 bis 18 Uhr können sich Angehörige und Menschen mit Gedächtnisproblemen im Fürstengarten 29 (Erdgeschoss) individuell, unabhängig und kostenfrei beraten lassen. Um Anmeldung wird gebeten, es gelten die aktuellen Regeln. Weitere Infos: Barbara Hergert, Koordinierungsstelle Demenz, Telefon 04542 / 83 84 670, info@koordinierungsstelle-demenz.de


Beratung des Pflegestützpunktes
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Haus der Begegnung, Fürstengarten 29, von 9-12 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege an. Der Zugang ist derzeit nur über die Schmiedestraße möglich. Nadine Fauck vom Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Aufgrund der aktuellen Lage sind persönliche Beratungen vor Ort nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab und unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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