Foto: hfr
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Lauenburg (LOZ). Die LWG-Fraktion hat für die nächste Sitzung des Bau- und Planungsausschusses der Stadt Lauenburg einen Antrag eingebracht, mit dem die Verwaltung beauftragt werden soll, ein umfassendes Sanierungs- und Modernisierungskonzept für die Straßenbeleuchtung im gesamten Stadtgebiet zu erarbeiten.

Hintergrund ist der aus Sicht der LWG seit Jahren bestehende Investitions- und Reparaturstau bei der Straßenbeleuchtung. Immer wieder würden Bürgerinnen und Bürger defekte Straßenlaternen melden. Gleichzeitig dauerten Reparaturen häufig mehrere Wochen oder sogar Monate.

Der Fraktionsvorsitzende Niclas Fischer erklärt dazu: „Die Straßenbeleuchtung gehört zur grundlegenden Infrastruktur unserer Stadt. Wenn Laternen über längere Zeit ausfallen, wirkt sich das direkt auf das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger aus. Leider erleben wir immer wieder, dass Reparaturen sehr lange dauern und sich Probleme dadurch unnötig in die Länge ziehen.“

Nach Einschätzung der LWG wird derzeit häufig nur punktuell reagiert, wenn einzelne Lampen ausfallen. Ein übergeordnetes Konzept zur systematischen Erneuerung der Beleuchtungsanlagen gebe es bislang nicht.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hans Klessascheck betont: „Seit Jahren wird in diesem Bereich zu wenig investiert. Dadurch hat sich ein erheblicher Reparaturstau aufgebaut. Einzelne Reparaturen lösen das Grundproblem nicht. Wir brauchen endlich einen strukturierten Plan, wie die Straßenbeleuchtung Schritt für Schritt modernisiert werden kann.“

Mit dem beantragten Sanierungskonzept soll zunächst der tatsächliche Zustand der Beleuchtungsanlagen im Stadtgebiet erfasst werden. Darauf aufbauend sollen Prioritäten für notwendige Erneuerungen festgelegt, moderne und energieeffiziente Technik geprüft sowie mögliche Förderprogramme berücksichtigt werden.

Niclas Fischer ergänzt: „Ein solches Konzept schafft Transparenz und Planungssicherheit. Gleichzeitig können wir damit langfristig Energie sparen, Wartungskosten senken und die Beleuchtung insgesamt zuverlässiger machen.“

Die LWG-Fraktion sieht in einem strukturierten Sanierungskonzept eine wichtige Grundlage, um die Straßenbeleuchtung in Lauenburg dauerhaft sicher, wirtschaftlich und zukunftsfähig aufzustellen.

Kurznachrichten Lauenburg


Sperrung Straßenbrücke Basedow-Lanze über den Elbe-Lübeck-Kanal
Die Straßenbrücke von Basedow nach Lanze über den Elbe-Lübeck-Kanal wird abgerissen und anschließend neu gebaut. Die vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt beauftragten Arbeiten sollten am 5. Januar starten. Witterungsbedingt wurde der Beginn der Arbeiten auf den 13. Januar verschoben. Die Arbeiten dauern bis voraussichtlich Sommer 2027, so dass eine Überquerung des Kanals an dieser Stelle nicht möglich sein wird. Dieses gilt auch für Fußgänger und Radfahrer. Von der Sperrung betroffen ist auch der Geh- und Radweg entlang des Kanals. Eine Umleitung wird ausgeschildert.


Demenzberatung
Die Koordinierungsstelle Demenz bietet in Lauenburg einmal monatlich Demenzberatung an. Fragen rund um das Thema werden mit viel Zeit besprochen. An jedem 4. Donnerstag im Monat von 15 bis 18 Uhr können sich Angehörige und Menschen mit Gedächtnisproblemen im Fürstengarten 29 (Erdgeschoss) individuell, unabhängig und kostenfrei beraten lassen. Um Anmeldung wird gebeten, es gelten die aktuellen Regeln. Weitere Infos: Barbara Hergert, Koordinierungsstelle Demenz, Telefon 04542 / 83 84 670, info@koordinierungsstelle-demenz.de


Beratung des Pflegestützpunktes
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Haus der Begegnung, Fürstengarten 29, von 9-12 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege an. Der Zugang ist derzeit nur über die Schmiedestraße möglich. Nadine Fauck vom Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Aufgrund der aktuellen Lage sind persönliche Beratungen vor Ort nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab und unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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