Feierliche Auszeichnung zum TOP-Ausbildungsbetrieb: Auszubildende Joséphine Velte (von links), Ausbilder Marc-Andre Wieglow, Pasquale Samulon, Ausbilderin Nicole Eifert und Auszubildender Daniel Alexandrov nahmen die Auszeichnung TOP-Ausbildungsbetrieb entgegen. Foto: IHK/Witt
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(LOZ). Die IHK zu Lübeck hat die Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH)  als TOP-Ausbildungsunternehmen in der Kategorie „Innovation und Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet. Auf der Sommertour 2023, bei der IHK-Hauptgeschäftsführer Lars Schöning wie in den Vorjahren Unternehmen im IHK-Bezirk besucht, übergab der IHK-Chef die begehrte Auszeichnung an Torsten Höppner und Olaf Stötefalke aus der AWSH-Geschäftsführung sowie das Team um die AWSH-Azubis.

„Unsere Auszeichnung als TOP-Ausbildungsbetrieb vergeben wir nur an fünf Unternehmen im Jahr – und dieses Jahr erstmals in speziellen Kategorien. Die AWSH steht für den nachhaltigen Umgang mit wertvollen Ressourcen und diesem Anspruch der innovativen Nachhaltigkeit kommt das Unternehmen seit vielen Jahren auch in der Ausbildung nach“, sagte Schöning. Die AWSH überzeuge seit langer Zeit mit erstklassigen Abschlussnoten, einer kaum messbaren Abbrecherquote und kooperiere mit Schulen und Kitas bei der Wissensvermittlung zum Thema nachhaltige Abfallwirtschaft.

Die AWSH-Azubis Joséphine Velte, Pasquale Samulon und Daniel Alexandrov betonten bei der kleinen Zeremonie vor allem die Vielseitigkeit der Abfallwirtschaft und der Ausbildung bei der AWSH. Für die Ausbilder Nicole Eifert und Marc-Andre Wieglow sowie die AWSH-Geschäftsführung ist Ausbildung der Schlüssel, um den eigenen Bedarf an Fachkräften zu sichern.

Außer der Auszeichnung der AWSH als TOP-Ausbildungsbetrieb besuchte Schöning auch zwei weitere Unternehmen im Kreis Herzogtum Lauenburg, um das Ohr direkt bei den IHK-Mitgliedern zu haben und zu schauen, wo vielleicht der Schuh drückt und wie die IHK dabei helfen kann. „Häufig sind unsere Kontakte zu den lokalen Behörden und Rathäusern oder aber auch in die Landespolitik hilfreich, um unsere Mitglieder zu unterstützen“, sagte Schöning.

Die ABEL GmbH in Büchen ist ein mittelständisches Industrieunternehmen mit rund 150 Mitarbeitern weltweit. Sie ist ein führender Hersteller von speziell angefertigten Industriepumpen, von der Größe eines Schuhkartons bis zum Lastwagen. Überall dort, wo entweder großer Druck gefordert ist oder aber Feststoffe enthalten sind, kommen ABEL-Pumpen zum Einsatz – von der Kläranlage bis zum Bergbau. „Unsere Kunden sitzen weltweit, egal ob in Südamerika oder Asien, aber unsere Mitarbeiter suchen wir vor allem hier im Büchener Umfeld“, sagt CEO Jaak Palisaar. Gerade in Gesprächen in den USA merke er häufig, was für ein starkes Modell die deutsche duale Ausbildung sei. Um die Ausbildung eigener Fachkräfte noch zielgenauer auf ABEL abzustimmen, versprach IHK-Chef Schöning, dass einer der IHK-Ausbildungsexperten das Unternehmen zeitnah beraten werde.


Joachim Wilczek, Gründer der CTS Composite Technologie Systeme GmbH (von links), Geschäftsführer Philipp Wilczek, HR-Managerin Gitte Rühle und IHK-Hauptgeschäftsführer Lars Schöning. Foto: IHK/Witt

 

Philipp Wilczek ist seit dreieinhalb Jahren in zweiter Generation geschäftsführender Gesellschafter der CTS Composite Technologie Systeme GmbH in Geesthacht. Der Familienbetrieb ist als Systemlieferant spezialisiert auf die Herstellung, Verarbeitung und das Engineering von komplexen Konstruktionen und Gitterrostsystemen aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Zum Einsatz kommen die Systeme etwa in Eisenbahnanlagen, Häfen oder Windparks. „Wir benötigen nur etwa ein Fünftel des Energieeinsatzes im Vergleich zu Stahl“, betonte Wilczek einen der Vorteile des verwendeten Materials.

Viele klassische Konstrukteurs-Ausbildungsberufe passten allerdings nicht auf den Werkstoff, der sich ähnlich wie Holz verarbeiten lässt. „Fertige Fachkräfte finden wir wegen des speziellen Rohstoffs daher auf dem Markt nur sehr schwierig“, sagt Wilczek. „Wir schulen häufig Tischler und Holzarbeiter um.“ Schöning vereinbarte mit ihm, Möglichkeiten einer dualen Ausbildung im Verbund zu prüfen. CTS habe auch bereits von einem IHK-Angebot profitiert: Auf dem Karrieretag in Lübeck habe man einen Studenten sofort „verhaftet“, sodass dieser seine Bachelorarbeit bei CTS im Betrieb geschrieben hat und eine Fachkraft für das expandierende Unternehmen geworden ist.

Kurznachrichten aus der Region


Gefährliche Schneelast auf den Bäumen - Kreisverwaltung gibt Entwarnung
Die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg hatte in der vergangenen Woche nach den heftigen Schneefällen zum Jahreswechsel vor dem Betreten der Wälder gewarnt und ein teilweises Betretungsverbot für die Kreiswälder ausgesprochen. Mit Blick auf die aktuelle Witterung konnten Warnung und Verbot am Dienstag, 13. Januar, wieder aufgehoben werden. Tauwetter und Wind haben die Schneelasten von den Baumwipfeln genommen, Mitarbeitende der Kreisforsten haben die Waldwege bereits überwiegend von Hindernissen befreien können. Die Wege können wieder mit der gebotenen Vorsicht auf eigene Gefahr genutzt werden. Brennholzselbstwerber und die gewerbliche Holzabfuhr können die Wege nach Rücksprache mit den zuständigen Revierförstern ebenfalls wieder nutzen.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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