Foto: W. Reichenbächer
Pin It

Kiel (LOZ). Das Innenministerium hat dem Landtag einen Vorschlag für eine landesgesetzliche Regelung zur Eingemeindung des gemeindefreien Gebietes Sachsenwald zum 1. Januar 2026 übermittelt. Das Kabinett stimmte der sogenannten Formulierungshilfe am Dienstag zu. Der Landtag hatte die Landesregierung im vergangenen Jahr gebeten, einen Lösungsvorschlag für die Sonderstellung der gemeindefreien Gebiete vorzulegen.

Der flächenmäßig größte Teil des Forstgutsbezirks Sachsenwald soll laut Formulierungshilfe künftig zur Gemeinde Aumühle gehören. Weitere Gebiete würden nach Vorschlag des Innenministeriums an die folgenden Kommunen gehen: Kasseburg, Möhnsen, Schwarzenbek, Brunstorf, Dassendorf, Kröppelshagen-Fahrendorf und Börnsen. Die in der Formulierungshilfe vorgesehene Aufteilung orientiert sich vollständig an den Vorschlägen, die das Amt Hohe Elbgeest nach einer Klärung mit den Kommunen vor Ort dem Innenministerium mitgeteilt hatte.

„Ich bin den Kommunen dankbar für den konstruktiven Austausch und den Lösungsvorschlag zur Aufteilung des Gebietes“, erklärt Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack. „Damit kann der Landtag jetzt die weiteren Schritte vornehmen.“

Das Innenministerium hatte in den vergangenen Monaten die betroffenen Kommunen vor Ort intensiv beraten und viele Fragen geklärt. Dabei ging es beispielsweise um die vor Ort befürchteten Mehrkosten durch die Wegeunterhaltung und den Brandschutz im Zuge der Eingemeindung: „Der gesamte Sachsenwald ist und bleibt Privateigentum. Alleine durch die anstehende Inkommunalisierung ergeben sich keine neuen Straßenlasten für die Gemeinden. Ein Brandschutzkonzept liegt im Kreis Herzogtum Lauenburg noch nicht vor, soll aber laut Auskunft des Kreises ohnehin – unabhängig von einer Eingemeindung – in den nächsten Jahren erstellt werden. Falls die Forstbehörde bestimmte Maßnahmen, wie das Vorhalten von Löschwasser, im Waldgebiet, als zweckmäßig oder notwendig ansieht, kann sie als Schutzmaßnahme gegenüber den Waldbesitzern – nicht gegenüber den Gemeinden – notwendige Schutzmaßnahmen anordnen. Unabhängig davon stehen den aufnehmenden Kommunen künftig die Erträge aus Grund- und Gewerbesteuer zu.“

Kurznachrichten aus der Region


Gefährliche Schneelast auf den Bäumen - Kreisverwaltung gibt Entwarnung
Die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg hatte in der vergangenen Woche nach den heftigen Schneefällen zum Jahreswechsel vor dem Betreten der Wälder gewarnt und ein teilweises Betretungsverbot für die Kreiswälder ausgesprochen. Mit Blick auf die aktuelle Witterung konnten Warnung und Verbot am Dienstag, 13. Januar, wieder aufgehoben werden. Tauwetter und Wind haben die Schneelasten von den Baumwipfeln genommen, Mitarbeitende der Kreisforsten haben die Waldwege bereits überwiegend von Hindernissen befreien können. Die Wege können wieder mit der gebotenen Vorsicht auf eigene Gefahr genutzt werden. Brennholzselbstwerber und die gewerbliche Holzabfuhr können die Wege nach Rücksprache mit den zuständigen Revierförstern ebenfalls wieder nutzen.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


Unterstützen Sie mit einer freiwilligen Spende den Journalismus vor Ort, der ohne Konzernvorgaben aus der Region für die Region berichtet. Mit der Spende helfen Sie uns, Sie weiterhin kostenlos mit Nachrichten zu versorgen. Der freiwillige Betrag ist ab einem Euro in ganzen Eurobeträgen frei wählbar. Eine Spendenquittung kann leider nicht ausgestellt werden. Für die Spende ist ein PayPal-Konto notwendig. Vielen Dank! Ihre LOZ-News

Betrag
 EUR
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.