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(LOZ). Das quadratische Heft liegt gut und schwer in den Händen – kein Wunder bei der Vielzahl an Angeboten. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene können aus fast 70 Freizeiten, Fahrten sowie Tages- und Wochenendaktionen auswählen. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche Aus- und Fortbildungsangebote für Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit.

„Wenn man durch das neue Jahresprogramm blättert, bekommt man sofort Lust, dabei zu sein“, freut sich Julian Schlicht, 1. Vorsitzender des Kreisjugendrings Herzogtum Lauenburg (KJR). „Gemeinsam mit vielen Vereinen, Verbänden und Jugendzentren ist wieder ein vielfältiges Programm entstanden, das jungen Menschen im Herzogtum Lauenburg offensteht.“

Die Angebote richten sich an Kinder ab etwa sechs Jahren bis hin zu jungen Erwachsenen im Alter von 27 Jahren. „Uns ist wichtig, dass sich möglichst viele Kinder und Jugendliche angesprochen fühlen – ganz unabhängig davon, welche Interessen und persönliche Hintergründe sie mitbringen“, ergänzt Stefanie Möhring, Bildungsreferentin beim KJR. Sollten Eltern unsicher sein, ob ein Angebot zu den Bedürfnissen ihres Kindes passt, stehen die jeweiligen Veranstalter beratend zur Seite.

Rund 20 Freizeiten und Fahrten organisiert der Kreisjugendring in diesem Jahr gemeinsam mit seinen ehrenamtlichen Teamerinnen und Teamern. Neben bewährten Klassikern wie den Eltern-Kind-Wochenenden (12. bis 13. September und 19. bis 20 September) oder sportlichen Wochenendangeboten für Jugendliche, wie die Freizeit „Zwischen Tor und Touchdown – Ballsport am Kanal“ (29. bis 31. Mai) finden sich auch neue Wochenendfreizeiten im Programm. „Unsere Angebote entwickeln wir kontinuierlich weiter, damit sie zu den Wünschen der Kinder und Jugendlichen passen“, betont Ben Schumacher, Vorstandsmitglied im KJR. „So bleibt unser Programm lebendig und zeitgemäß. Wir sind gespannt darauf, wie zum Beispiel unsere Wochenendfreizeiten „Die Schule der magischen Tiere“ für 8- bis 12-Jährige im Mai oder die „Achtsamkeitsoase“ für 12- bis 15-Jährige im September ankommen.“

Auch in den Ferien bietet der KJR mehrtägige Fahrten für unterschiedliche Altersgruppen an. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf gemeinschaftlichen Erlebnissen, Mitbestimmung und dem Sammeln neuer Erfahrungen. „Freizeiten schaffen Räume, in denen junge Menschen Selbstvertrauen entwickeln und Gemeinschaft erleben können“, hebt Julian Schlicht hervor.

Ein Highlight der Sommerferien ist „Tillhausen – das Stadt-Spiel – Kinder gestalten ihre Welt“, das vom 7. bis 16. Juli stattfindet. Über 10 Tage erschaffen 300 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren ihre eigene Stadt rund um das Gelände des Möllner Luisenbades und gestalten ihr Tillhausen aktiv mit.

„Für Familien, die Bürgergeld, Leistungen nach SGB XII, dem Asylbewerberleistungsgesetz, Wohngeld oder Kinderzuschlag beziehen, gibt es häufig ermäßigte Teilnahmebeiträge“, erklärt Stefanie Möhring. Sollte es dennoch schwierig sein, die Kosten aufzubringen, empfiehlt sie eine frühzeitige Kontaktaufnahme: „Über unseren Teilhabefonds, der durch den Inner Wheel Club Herzogtum Lauenburg unterstützt wird, können wir unkompliziert fördern.“

Neben dem Freizeitbereich enthält das Jahresprogramm 2026 auch zahlreiche Aus- und Fortbildungsangebote für Ehrenamtliche. Jugendliche von 13 bis 15 Jahren können erste Erfahrungen in der Jugendleiter-Assistentinnen-Ausbildung, die in den Herbstferien (19. bis 23. Oktober) stattfindet, sammeln. Ab 16 Jahren besteht die Möglichkeit, die Jugendleiter-Card (Juleica) zu erwerben. „Gut ausgebildete Ehrenamtliche sind eine wichtige Grundlage für gelingende Jugendarbeit“, betont Ben Schumacher. „Neben unserer eigenen Jugendleiter-Ausbildung in den Osterferien (27. März bis 2. April) bieten weitere Verbände Möglichkeiten zum Erwerb der Juleica an.“

Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche Fortbildungen und digitale Workshops – von „Fördermöglichkeiten“ (17. Februar) über „Haltung zeigen oder neutral bleiben? Vereine im Spannungsfeld“ (17. März) bis hin zu Tagesfortbildungen, wie „Herz einschalten – Rassismus ausschalten“ am 12. September oder die dreitägige Fortbildung „Juleica Upgrade 18.0“ im November.

Das Jahresprogramm 2026 wird aktuell per Post verschickt und liegt in den Filialen der Kreissparkasse, in Büchereien, Jugendzentren sowie in der Geschäftsstelle des Kreisjugendrings aus. Auch die mobile Spieliothek, die nachmittags verschiedene Orte im Kreis anfährt, hat Exemplare dabei. Wer kein gedrucktes Heft erhalten kann, wendet sich an den Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg unter Telefon 04542 / 84 37 84 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Zudem steht das Programm online unter www.kjr-herzogtum-lauenburg.de zur Verfügung.

Kurznachrichten aus der Region


Gefährliche Schneelast auf den Bäumen - Kreisverwaltung gibt Entwarnung
Die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg hatte in der vergangenen Woche nach den heftigen Schneefällen zum Jahreswechsel vor dem Betreten der Wälder gewarnt und ein teilweises Betretungsverbot für die Kreiswälder ausgesprochen. Mit Blick auf die aktuelle Witterung konnten Warnung und Verbot am Dienstag, 13. Januar, wieder aufgehoben werden. Tauwetter und Wind haben die Schneelasten von den Baumwipfeln genommen, Mitarbeitende der Kreisforsten haben die Waldwege bereits überwiegend von Hindernissen befreien können. Die Wege können wieder mit der gebotenen Vorsicht auf eigene Gefahr genutzt werden. Brennholzselbstwerber und die gewerbliche Holzabfuhr können die Wege nach Rücksprache mit den zuständigen Revierförstern ebenfalls wieder nutzen.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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