KJR bildete neue Ehrenamtliche in der Jugendarbeit aus

Foto: hfr
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(LOZ). In den Osterferien führte der Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg (KJR) den Grundkurs zum Erwerb der Jugendleiter-Card (Juleica) durch. Ehrenamtliche ab 16 Jahren in der Jugendarbeit setzten sich in einer Woche mit vielfältigen Themen auseinander.

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„Die Teilnehmenden kamen aus dem gesamten Kreis Herzogtum Lauenburg und brachten, durch verschiedene (Vereins-)Hintergründe, unterschiedliches Wissen und Kompetenzen in der Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen, mit. Dieser bunte Strauß an Erfahrungen ermöglichte uns einen tollen Austausch und diverse Blicke auf die Themen“, berichtet Stefanie Möhring, Bildungsreferentin beim KJR und Organisatorin der Juleica-Ausbildung.

„Neben den unterschiedlichen Vereinshintergründen ermöglichte auch die gemischte Altersstruktur, von 16 bis 49 Jahren, abwechslungsreiche Diskussionen“, ergänzt Stefanie Möhring ihre Aussage.

„Es war zwar eine arbeitsintensive Woche mit vielen verschiedenen Inhalten und langen Tagen, aber der lockere Umgang miteinander und die abwechslungsreichen Methoden haben die Woche schnell vergehen lassen“, so ein Teilnehmer.

Bei der Juleica-Ausbildung werden Themen, wie zum Beispiel die Lebenswelten der Heranwachsenden, Spiel- und Gruppenpädagogik, Rechte und Pflichten und vieles mehr, behandelt sowie methodisch vielfältig erarbeitet. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Juleica-Ausbildung und einem Erste-Hilfe-Kurs können nun die Teilnehmenden ihre Juleica beantragen. Mit dieser haben sie verschiedene Vorteile und können u.a. vom Arbeitgeber für mehrere Tage im Jahr freigestellt werden um zum Beispiel eine Jugendfahrt zu begleiten. Das Land Schleswig-Holstein erstattet dann dem Arbeitgeber den Verdienstausfall.

„Als Kreisjugendring begrüßen wir es, dass das Land so die ehrenamtliche Jugendarbeit unterstützt. Denn ohne Ehrenamt würde es viele Angebote in den Vereinen in dieser Form nicht geben. Wir freuen uns, dass nun nach unserer Ausbildung weitere engagierte Menschen bei uns im Kreis aktiv sind“, so Stefanie Möhring, die zudem allen neuen Jugendleitern viel Spaß in ihrer Arbeit wünscht.

Kurznachrichten aus der Region


Sprechstunden der Behindertenbeauftragten
Die nächsten Sprechstunden der Kreisbehindertenbeauftragten Kirsten Vidal finden an folgenden Terminen statt:
Donnerstag, 25. Juli, von 14 bis 15.30 Uhr im Rathaus in Wentorf bei Hamburg, Hauptstraße 16.
Montag, 5. August, von 12 bis 16 Uhr im Raum 176 des Kreishauses, Barlachstraße 2, in Ratzeburg. Dort ist sie auch unter der Nummer 04541 / 888-493 telefonisch erreichbar.


Zusatzkosten für den Rollstuhltransport entfallen
In regelmäßigen Abständen wird die Kreisverordnung über Beförderungsentgelte für den Gelegenheitsverkehr mit Taxen im Kreis Herzogtum Lauenburg aktualisiert und die Beförderungsentgelte angepasst. Mit der ab 1. Juli gültigen, neuen Kreisverordnung werden nun nicht nur die Entgelte aktualisiert, sondern auch die Zusatzkosten für die Rollstuhlmitnahme gestrichen, welche bisher noch nach Aufwand berechnet werden können. Eine veraltete Regelung, die mit dem Gleichbehandlungsgedanken nicht mehr vereinbar ist und daher künftig entfällt.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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