Leserbrief Gewerbegebiet "Steinkrüger Koppel" Büchen: Global denken, lokal handeln!

Foto: hfr
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Die Diskussion um das Gewerbegebiet „Steinkrüger Koppel“ in Büchen schlägt zurzeit hohe Wellen. Das dazu derzeit laufende Bürgerbegehren unterstützt der BUND Herzogtum Lauenburg ausdrücklich. Warum?

Die kommunalen Verfechter des Projekts argumentieren so wie seit Jahrzehnten. Es geht um Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Und das ist es dann auch.

Es ist davon auszugehen, dass sich diese „Verantwortlichen“ der Brisanz der brennenden Themen Klimakrise, Artenschwund, grassierender Verlust von Natur- und Agrarflächen („Flächenfraß“) bewusst sind. Immerhin sind - abgesehen von den tagesaktuellen Katastrophen - diese Themen allgegenwärtig im gesellschaftlichen Diskurs! Und es besteht im informierten Teil der Bevölkerung Konsens darüber, dass es ein einfaches „Weiter so“ nicht geben kann, wenn die Menschheit die riesigen Herausforderungen stemmen will. Dazu ist jeder einzelne gefordert, seinen Lebensstil kritisch zu hinterfragen, aber insbesondere die Institutionen und politischen Entscheider müssen ihre Grundannahmen auf den Prüfstand stellen und in vielerlei Hinsicht ändern. Dies betrifft vor allem den Glauben, dass eine die Lebensgrundlagen erhaltende Wirtschaftsweise mit dem herkömmlichen Wachstumsstreben vereinbar ist. Wenn das nicht geschieht, sind alle wissenschaftlichen Erkenntnisse, gesellschaftlichen Diskussionen und öffentlich bekannte Einsichten Makulatur.

Es ist höchste Zeit zum Handeln und zwar hier und jetzt in Büchen!

Wolfgang Pohle
Vorstandsmitglied BUND Herzogtum Lauenburg

Kurznachrichten Büchen


Europafest auf dem Bürgerplatz
Das Bürger Bündnis Amt Büchen möchte mit allen Bürgern die Demokratie und Europa feiern. Am Sonnabend, 25. Mai, lädt das Bündnis ab 14 Uhr zu einem Fest auf dem Bürgerplatz ein. Wortbeiträge, Livemusik, Trommelgruppe, Essen, Trinken und Spaß für die Kinder erwarten die Besucher. „Wir wollen den Schatz von Europa, den Frieden und die Freiheit feiern. Büchen ist bunt, vielfältig, inklusiv und demokratisch“, laden die Organisatoren ein. „Ein Bündnis dieser Größe ist wirklich etwas Besonderes. Uns eint parteiübergreifend ein Zeichen für Europa zu setzen und zur Wahl aufzurufen, denn unsere Demokratie ist in Gefahr. Nie wieder ist jetzt!“


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