Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze (rechts) und sein polnischer Kollegen Łukasz Komoniewski, Präsident der Stadt Bedzin, unterzeichnen eine Absichtserklärung, die eine neue Städtepartnerschaft auf den Weg bringen soll. Foto: Stadt Geesthacht – Katharina Richter
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Geesthacht (LOZ). Im Jahr 2019 endete Geesthachts Städtepartnerschaft mit Hoogezand-Sappemeer. Zuvor hatte es bereits seit längerer Zeit keine offiziellen Begegnungen mehr mit der niederländischen Stadt gegeben. Damit beschränkten sich die Partnerschaften nur noch auf die Städte Kuldiga in Lettland und Plaisir in Frankreich.

Auf Anregung vom Geesthachter „Komitee für internationale Begegnungen“ wurde deshalb nach der Möglichkeit gesucht, das Netzwerk internationaler Partnerschaften für die Stadt Geesthacht zu erweitern. Nun konnte Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze eine offizielle Absichtserklärung mit seinem polnischen Kollegen Łukasz Komoniewski, Präsident der Stadt Bedzin, unterzeichnen, die eine neue Städtepartnerschaft auf den Weg bringen soll.

Vor der Unterzeichnung lernte die polnische Delegation, die neben Stadtpräsident Komoniewski auch noch aus Vizepräsidentin Aneta Witkowska-Złocka, Bürgervorsteherin Daria Paterek, Kamil Kowal (Leiter der Abteilung für Förderung, Kultur, Sport und soziale Kommunikation) und Aleksandra Wolska (Hauptverantwortliche für Außenfonds der Europäischen Kommission) bestand, mit einem bunten Programm die Stadt Geesthacht und vor allem zahlreiche in der Städtepartnerschaft ehrenamtlich Engagierte kennen. Bei einer Stadtrundfahrt mit Besuchen an der Schleuse, dem AKW Krümmel und dem Pumpspeicherbecken, aber auch bei einem Stadtrundgang präsentierten die Erste Stadträtin Melanie Grimm-Meyer sowie die Komitee-Vorsitzende Cornelia Panz und zahlreiche Ehrenamtler vom Komitee für internationale Begegnungen die Elbestadt. Auch bei gemeinsamen Mittag- und Abendessen stand der gemeinsame Austausch der Geesthachter und Bedziner Verwaltungsführung im Mittelpunkt.



Bei einem Stadtrundgang präsentierten die Erste Stadträtin Melanie Grimm-Meyer sowie die Komitee-Vorsitzende Cornelia Panz und zahlreiche Ehrenamtler vom Komitee für internationale Begegnungen die Elbestadt Geesthacht. Foto:  Stadt Geesthacht – Katharina Richter

 

Die Absichtserklärung wurde in drei Ausfertigungen in polnischer, deutscher und englischer Sprache unterzeichnet. Die Absichtserklärung soll die Partnerschaftsbeziehungen zwischen den beiden Städten etablieren und zu einer Verstärkung der Zusammenarbeit führen. Dabei geht es vor allem um den Erfahrungsaustausch in den Bereichen Bildung, Tourismus, Sport, Kultur und Gesundheitswesen. Darüber hinaus soll sich die Zusammenarbeit zwischen der lokalen Gemeinschaft, der Wirtschaft, der Wissenschaft und anderen Organisationen im Rahmen der bestehenden Partnerschaft entwickeln. Die Absichtserklärung ist für ein Jahr angelegt. Danach kann im Verlauf des nächsten Jahres die eigentliche Städtepartnerschaft offiziell unterschrieben werden.

Bedzin mit rund 54.000 Einwohnern liegt knapp 65 Kilometer nordwestlich von Krakau und 10 Kilometer nordöstlich von Katowice. Die Stadt war bekannt für Bergbau (Steinkohle) und Zementindustrie und hatte 1940 eine der größten jüdischen Gemeinden Kleinpolens. Heutzutage ist es ein Handels-, Wirtschafts- und Verwaltungszentrum von Zaglebie Dabrowskie (Dombrowaer Kohlebecken). Bedzin ist zurzeit mit vier anderen Städten befreundet: Mit Basse-Ham in Frankreich, Kaisiadorys in Litauen, Tatabanya in Ungarn und Obuchów in Ukraine.

Kurznachrichten Geesthacht

 


Verkehrsbehinderungen an der Norderstraße
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Geesthachter Norderstraße einstellen. Für Arbeiten an einem Stromanschluss werden in der Zeit vom 15. Dezember bis voraussichtlich 24. Dezember auf Höhe der Hausnummer 10 zeitweise Absperrungen im Bereich des Gehwegs und der Fahrbahn notwendig.


Sprechstunde der Geesthachter Behindertenbeauftragten
Heike Lehmann, Geesthachts Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, geht in die Weihnachtsferien. Vom 22. Dezember bis zum 2. Januar finden darum keine Sprechstunden statt. Die nächste Sprechstunde ist dann für Donnerstag, 8. Januar 2026, vorgesehen. Heike Lehmann bietet regelmäßig an jedem 1. Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr und an jedem letzten Dienstag im Monat von 11 bis 13 Uhr in den Räumen am Markt 5 bis 7 ihre offene Sprechstunde an. Menschen mit Handicap können sich in dieser Zeit mit Fragen und Anliegen bei ihr melden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beratungsräume sind barrierefrei, die Beratung ist kostenfrei. Grundsätzlich ist Heike Lehmann telefonisch unter 0151-252 628 98 sowie per Email unter kontakt@geesthacht-beauftragter.de erreichbar.


Verkehrsbehinderungen in Geesthacht
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Berliner Straße in Geesthacht einstellen. Aufgrund von Pflege- und Fällarbeiten an mehreren Bäumen werden in der Zeit vom 15. bis zum 18. Dezember jeweils zwischen 9.30 Uhr und 15 Uhr im Rahmen von Tagesbaustellen temporär der Gehweg und die Fahrbahn gesperrt.


 Alkohol- und Drogenberatung
Die Alkohol- und Drogenberatung teilt mit, dass ab sofort die offenen Sprechstunden wieder stattfinden. Diese finden statt: dienstags von 16 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 11 Uhr, Markt 3 in Geesthacht und montags von 15 bis 17 Uhr, Mühlenweg 17 in Lauenburg. Zur Vermeidung von Wartezeiten wird um eine kurze telefonische Anmeldung unter 04152 / 791 48 gebeten.


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