965.000 Euro für die Entwicklung der Lauenburger Innenstadt

Foto: hfr
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Lauenburg (LOZ). Innenstädte unterliegen schon länger einem Strukturwandel, der durch die Corona-Pandemie beschleunigt wurde. Digitalisierung, der Onlinehandel und die Verdrängung sozialer Einrichtungen und Wohnungen machen den Stadtzentren zu schaffen. Um den Innenstädten den Neustart aus der Corona-Pandemie zu erleichtern, hat der Bund das Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ mit insgesamt 250 Millionen Euro ausgestattet.

Im Rahmen dieses Förderprogramms des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) erhält auch die Stadt Lauenburg eine Förderung von 965.000 Euro. Für die Innenstadt von Lauenburg sollen ein Zentrenmanagement etabliert und ein "Netzwerk Innenstadt" aufgebaut werden. Daneben sind der Aufbau eines Haus- und Hofflächenprogramms und die Einrichtung eines Verfügungsfonds für die Anmietung von leerstehenden Räumlichkeiten für temporäre Nutzungen geplant.

Anlässlich der Förderung erklärt die SPD Bundestagabgeordnete Dr. Nina Scheer: „Innenstädte sind Orte der Begegnung und Kommunikation und sollten Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen ansprechen. Vor allem Kleinstädte im ländlichen Raum leiden unter dem zunehmenden Trend hin zu Onlineverkäufen und daraus resultierenden Leerständen. Die Unterstützung der Stadt Lauenburg bei der Entwicklung und Finanzierung von Stadtzentren ist hier ein wertvoller Ansatz. Vor allem der Verfügungsfond zur Anmietung von leerstehenden Räumlichkeiten für temporäre Nutzungen halte ich für ein hilfreiches Instrument.“

Kurznachrichten Lauenburg


Bücherei geschlossen
Aus innerbetrieblichen Gründen hat die Stadt- und Schulbücherei Lauenburg in der Zeit vom 26. Januar bis zum 4. Februar erst ab 13 Uhr geöffnet. Die beiden Samstage, 29. Januar und 5. Februar, bleiben geschlossen. Fällige Medien, die an einem dieser Samstage zurück müssten, werden automatisch auf den 12. Februar verlängert. Das Team der Bücherei bittet um Verständnis hierfür.


Lauenburgs Behindertenbeauftragter bietet Rat und Hilfe an
Im Februar bietet der Behindertenbeauftragte der Stadt Lauenburg unter Beachtung der derzeit in der Lauenburger Verwaltung geltenden Corona-Hygieneregeln (3G-Regelung) und unter vorheriger telefonischer Anmeldung seine Sprechzeiten wieder in gewohnter Weise an. Am ersten Dienstag des Monats von 10 bis 12 Uhr und am ersten Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr berät er im Fürstengarten 29 über Hilfsmöglichkeiten und nimmt Anregungen und Kritik entgegen. Nächste Gelegenheit, Siegfried Betge zu erreichen, ist am 1. Februar, von 10 bis 12 Uhr sowie am 3. Februar von 16 bis 18 Uhr. Das Beratungsbüro befindet sich im Erdgeschoss und ist barrierefrei zu erreichen. Während der Sprechzeit ist Siegfried Betge außerdem telefonisch unter 04153 / 590 91 04 zu erreichen oder jederzeit per E-Mail: behindertenbeauftragter@lauenburg.de.


Bauarbeiten Stettiner Straße
In der Zeit von Montag, 17. Januar bis voraussichtlich 30. April werden in der Stettiner Straße in Lauenburg zwischen Breslauer Straße und Dresdener Straße die Oberflächen des südlichen Gehweges (Hausnummern 1 45) und der Parkflächen saniert. Aus diesem Grund werden sowohl der Gehweg als auch die Parkflächen hier voll gesperrt und die Straße im Bereich der Baustelle als Einbahnstraße in Richtung Westen eingerichtet.


Schließzeiten der Lauenburger Tafel
Die Lauenburger Tafel bleibt angesichts der Entwicklung der Coronapandemie den Januar über weiterhin geschlossen. Die Wiederöffnung folgt in Abhängigkeit von der Pandemieentwicklung und wird kurzfristig bekannt gegeben.


Demenzberatung
Die Koordinierungsstelle Demenz bietet in Lauenburg einmal monatlich Demenzberatung an. Fragen rund um das Thema werden mit viel Zeit besprochen. An jedem 4. Donnerstag im Monat von 15 bis 18 Uhr können sich Angehörige und Menschen mit Gedächtnisproblemen im Fürstengarten 29 (Erdgeschoss) individuell, unabhängig und kostenfrei beraten lassen. Um Anmeldung wird gebeten, es gelten die aktuellen Regeln. Weitere Infos: Barbara Hergert, Koordinierungsstelle Demenz, Telefon 04542 / 83 84 670, info@koordinierungsstelle-demenz.de


Beratung des Pflegestützpunktes
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat in der Begegnungsstätte Lauenburg-Mitte, Büchener Weg 8a, von 9-12 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege an. Der Zugang ist derzeit nur über die Schmiedestraße möglich. Nadine Fauck vom Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Aufgrund der aktuellen Lage sind persönliche Beratungen vor Ort nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab und unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 - 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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