Grüne Fraktion Schwarzenbek startet innovatives Projekt zur Bürgerbeteiligung und Demokratieförderung im Klimaschutz

Foto: W. Reichenbächer
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Schwarzenbek (LOZ). Die Grüne Fraktion Schwarzenbek setzt sich aktiv für Bürgerbeteiligung und Klimaschutz ein und wird in der Stadtverordnetenversammlung am 15. Februar einen wegweisenden Antrag einbringen. Gemeinsam mit den Vereinen "Mehr Demokratie e.V." und "Bürgerbegehren Klimaschutz e.V." plant die Fraktion die Teilnahme der Stadt Schwarzenbek am Beteiligungsprojekt mit dem Titel "Wirksame Klima-Bürgerräte durch Ratsreferenden".

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Der Antrag sieht vor, einen per Losverfahren gebildeten Bürgerrat aus bis zu 30 engagierten Bürgerinnen und Bürgern zu schaffen. Dieser Bürgerrat wird spezifische Klimaschutz-Themen der Stadt Schwarzenbek behandeln und eine konkrete Entscheidungsvorlage für ein Ratsreferendum erarbeiten. Das Ratsreferendum soll daraufhin durch die Stadtverordnetenversammlung verabschiedet werden.

Die Grüne Fraktion Schwarzenbek ist überzeugt, dass der Bürgerrat nicht nur eine Plattform für die Diskussion von Klimaschutzmaßnahmen bietet, sondern auch das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die lokale Demokratie stärkt. Fraktionsvorsitzender Christian Wruck betont: "Das Thema Klimaschutz muss aus unserer Sicht auf gesellschaftlich breiter Basis diskutiert und mitgestaltet werden. Die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger durch einen Bürgerrat ist ein Schritt in die richtige Richtung, um gemeinsam wirksame Maßnahmen für den lokalen Klimaschutz zu entwickeln."

Der Beschlussvorschlag sieht vor, die Projektkooperation zu starten, einen Bürgerrat zum Thema Klimaschutz zu bilden und die Empfehlungen des Bürgerrats mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zu beraten. Eduard Klaus, Vorsitzender des Stadtentwicklungs-, Umwelt- und Mobilitäts-Ausschusses (SUMA), ergänzt: "Demokratie darf nicht als Dienstleistung verstanden werden. Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, auch im Zeitraum zwischen den Kommunalwahlen an der Ausarbeitung von grundlegenden politischen Entscheidungen teilzuhaben. Ein Bürgerrat ist eine von vielen Möglichkeiten, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.“

Die Grüne Fraktion Schwarzenbek ruft alle Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung am 15. Februar zur Unterstützung und Zustimmung auf, um gemeinsam einen bedeutenden Beitrag zur Förderung der Demokratie und des Klimaschutzes in Schwarzenbek zu leisten.

Kurznachrichten Schwarzenbek


„Schwarzenbek räumt auf –Schwarzenbek picobello“
Am Samstag, 9. März, findet in Schwarzenbek wieder die Aktion „Schwarzenbek räumt auf – Schwarzenbek picobello“ statt. Wer mithelfen möchte, Schwarzenbek noch sauberer zu halten, ist ganz herzlich eingeladen. Treffpunkt ist das Feuerwehrgerätehaus in der Lauenburger Straße/Ecke Kleiner Schmiedekamp um 9.30 Uhr. Ab 12.30 Uhr gibt es für alle fleißigen Helferinnen und Helfer einen Imbiss. Weitere Infos gibt es bei der Stadt Schwarzenbek, Bürgerservice, Frau Bartels unter der Telefonnummer 04151 / 88 11 62. Anmeldungen gerne auch unter dieser Telefonnummer oder unter ordnungsamt@schwarzenbek.de.


DRK-Eintopftage
Das DRK Schwarzenbek bietet am Samstag, 2. März, einen klassischen Erbseneintopf sowie russische Soljanka an. Der Verkauf startet auf dem Schwarzenbeker Wochenmarkt sowie beim DRK-Zentrum, Bismarckstraße 9b um 10.30 Uhr zum Preis von 4,50 Euro pro Portion. Ein Verzehr vor Ort ist möglich. Eigene Gefäße können mitgebracht werden. Des Weiteren sind Gefäße für 2 Euro vor Ort käuflich erwerbbar. Telefonische Vorbestellungen nimmt das DRK Schwarzenbek bis Freitag, 1. März, um 12 Uhr unter der Telefonnummer 04151 / 37 75 sowie per Eintopf@drk-schwarzenbek.de entgegen. Aus organisatorischen Gründen sind diese bis 11 Uhr im DRK Zentrum abzuholen.


Flohmarkt "Mäuse-Truhe" in der Kita „St. Elisabeth“
Der Förderverein "Die KiTa-Mäuse“ der Kindertagesstätte St. Elisabeth lädt am Sonntag, 3. März, von 14 bis 16 Uhr in die Kita St. Elisabeth (Verbrüderungsring 41 in Schwarzenbek) zum Flohmarkt "Mäuse-Truhe" rund ums Baby und Kind ein. Neben über 20 Flohmarkt Stände, wird es ein Glücksrad, Waffeln sowie Kaffee und Kuchen geben.


Pilgern zum Ausprobieren
Die Ev. Kirchengemeinde Schwarzenbek bietet im Mai „Pilgern zum Ausprobieren“ an. Mit leichtem Gepäck führt die 3-tägige Pilgerwanderung in Etappen von 15 bis 20 Kilometer von Lübeck nach Gudow. Kleine geistliche Impulse und Zeiten des Schweigens werden den Weg gestalten. Der Pilgerweg, der vom 15. bis 17. Mai stattfindet, ist eine Einladung, mit zu bewältigenden Streckenpensum erste und weitere Erfahrungen mit dem Pilgern zu machen. Die Kosten für Unterkunft, Vollverpflegung (außer Abendessen am 15.5.) und Beförderung mit öffentlichen Verkehrsmitteln betragen 190 Euro. Die Anmeldung kann im Kirchenbüro unter der Telefonnummer 04151 / 892 30 erfolgen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Für Rückfragen steht Bernd Münchow, Telefon 0171 / 791 93 70 zur Verfügung.


Demenzberatung
Jeden 2. Donnerstag im Monat von 8.30 bis 12.30 Uhr können sich Angehörige und Menschen mit Gedächtnisproblemen im Amt Schwarzenbek-Land, Gülzower Straße 1 beraten lassen. Sie finden Informationen über die Krankheit und den Umgang damit, über Angebote zu Unterstützung und Hilfe sowie ein offenes Ohr für Sorgen und Ängste. Unabhängig und kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten, es gelten die aktuellen Regeln. Weitere Informationen: Barbara Hergert, Koordinierungsstelle Demenz, Telefon 04542 / 83 84 670, info@koordinierungsstelle-demenz.de


Persönliche Beratung durch den Pflegestützpunkt im Amt Schwarzenbek-Land
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden Donnerstag von 8.30 bis 11.30 Uhr individuelle, kostenfreie und unabhängige Beratungen rund um das Thema Pflege in Schwarzenbek an. Lars Koßyk nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen, z.B. bei der Beantragung eines Pflegegrades. Das Beratungsangebot findet ab sofort in den Räumlichkeiten des Amtes Schwarzenbek-Land, Gülzower Straße 1, Trauzimmer in Schwarzenbek statt. Die Beratung ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter Telefon 04542 / 82 65 49 und unter Einhaltung der 3G-Regel möglich. Weitere Informationen auf der Homepage unter www.pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de.


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