Ehemalige Gaststätte ,Stubber Diele´ ausgebrannt

Foto: W. Reichenbächer
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(LOZ). Kurz vor 21 Uhr wurde am 8. Dezember in der kleinen Gemeinde Stubben ein Feuer in einer ehemaligen Gaststätte gemeldet. Schankbetrieb herrschte dort zuletzt vor über 20 Jahren, aber das Schild erinnerte bis zuletzt noch daran. Die Gaststätte war Teil eines kombinierten Wohn-, und Wirtschaftsgebäudes, zu dem auch mehrere direkt angrenzende Pferdeställe gehörten. 14 Pferde befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs dort drin. Sie konnten frühzeitig in eine abseits gelegene Reithalle evakuiert werden.

Das Hauptgebäude war zu etwa 80 Prozent unbewohnt. Nur eine Mietwohnung gab es darin und zu Anfang musste auch davon ausgegangen werden, dass sich noch Menschen im Gebäude befanden. Dies war nicht der Fall, jedoch versuchte die Mieterin während des laufenden Einsatzes in das Haus zu gelangen um ihre Hunde zu retten. Sie musste von der Polizei daran gehindert werden. Die beiden Hunde waren zu diesem Zeitpunkt vermutlich bereits tot. Auf Grund des Brandverlaufs und der Fundorte der Tiere ist dies jedenfalls sehr wahrscheinlich.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, brannte es auf der Vorderseite des Gebäudes bereits deutlich sichtbar hinter der Eingangstür und im Stockwerk darüber. Ein Löschangriff von innen war daher keine Option. Von außen hat man mit mehreren Strahlrohren versucht, durch die teilweise bereits geborstenen Fenster zu löschen. Weitere Zugangsmöglichkeiten wurden im noch nicht akut vom Feuer betroffenen Teil des Gebäudes geschaffen. Ein Vorankommen innerhalb gestaltete sich jedoch als schwierig, so dass das Feuer bis ins Dach vordringen konnte. Erst eine nachgeforderte Drehleiter aus Ahrensburg erzielte später die gewünschte Wirkung. Eine Drohne mit Wärmebildkamera wurde von der Feuerwehr Schwarzenbek an den Einsatzort gebracht und half bei der Suche nach Brandnestern.

Zahlreiche Schaulustige hielten sich am Brandort auf. Einige Pferdebesitzer holten ihre Tiere noch in der selben Nacht mit Anhängern ab. Anwohner versorgten die etwa 120 Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst mit Essen und Getränken. Vor allem heißer Kaffee fand bei Temperaturen von kurz über Null Grad dankbare Abnehmer. Der Einsatz lief bis in die frühen Morgenstunden des Folgetages. Menschen und Pferde kamen nicht zu Schaden.

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