Foto: W. Reichenbächer
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(LOZ). Zu den Äußerungen von Katherina Reiche zu Einschränkungen bei der Solarenergieförderung erklärt Dr. Nina Scheer, Energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion aus dem Herzogtum Lauenburg:

„Unbestritten bedarf es weitergehender Maßnahmen, um bei der Netzintegration, den Netzanschlüssen und sektorübergreifenden Nutzung der Erneuerbaren voran zu kommen. Wir brauchen mehr Flexibilitäten, Speicher, eine effektivere Netzauslastung sowie eine deutliche Ausweitung von heute abgeregeltem, also weggeworfenem Strom. Dies alles sieht auch der Koalitionsvertrag vor. Nicht geeint ist hingegen, die Solarenergieförderung in Teilen einzustellen. Ganz im Gegenteil: Die Koalition hat sich darauf verständigt, private Haushalte zu Akteuren der eigenen Energieversorgung zu machen. Es ist zudem ein weder geeinter noch sinnvoller Ansatz, den Solarenergieausbau auf solche Standorte zu beschränken, die die größte Ausbeute versprechen. Eine Ernte, die sich nur um Premium-Standorte kümmert, wird den Hunger nicht stillen können. Es bedarf vielmehr einer vielfältigen Nutzung in der Breite. Jede Gefährdung im Umstieg auf Erneuerbare Energien verlängert unsere Abhängigkeit von fossilen Ressourcen und verteuert damit unsere Energie. Wir brauchen nun Fortschritte im Speicherausbau und keine Verunsicherung beim Ausbau der Solarenergie.“

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