Foto: hfr
Pin It

 

(LOZ). Die Strom- und Gaspreise werden ab Mai günstiger. Der Preis für eine Kilowattstunde sinkt dann für alle Haushaltskunden im Strom um 10 Cent und im Gas um 5,15 Cent. So fallen die Preise beispielsweise für Kunden im Netzgebiet der Vereinigte Stadtwerke (VS Netz) damit unter das staatlich gedeckelte Preisniveau (Energiepreisbremse) von 40 Cent im Strom bzw. 12 Cent im Gas.

Deutlich gefallene Großhandelspreise führen zur Preissenkung

„Im Sinne unserer Kunden verfolgen wir eine flexible Beschaffungsstrategie mit der es uns in der Vergangenheit gelungen ist, faire und marktgerechte Einkaufspreise zu erzielen. So war es uns in 2022 möglich, den Strompreis ohne Preiserhöhung stabil zu halten“, erklärt Sabine Sager.

Die knappe Verfügbarkeit von Erdgas im vergangenen Jahr, die unmittelbar mit dem Ukrainekrieg im Zusammenhang steht, hat am Großhandelsmarkt zu einem nie dagewesenen Preisschock für Strom und Gas geführt. Diese außergewöhnliche Marktbewegung hatte zur Folge, dass sich einige Bestandteile der Energiebeschaffung und -lieferung massiv verteuert hatten.

Inzwischen hat sich die Marktlage beruhigt. Zwar liegen die Preise immer noch deutlich über dem Niveau vor der Angebotsknappheit. Aber insgesamt hat das schnelle und konsequente Handeln aller Marktakteure für eine Stabilisierung der Angebotslage und damit auch der Preise geführt. „Daher konnten wir die Kalkulation neu bewerten und sind in der Lage, die gesunkenen Kosten zum 1. Mai 2023 in Form einer Preissenkung an unsere Kunden weiterzugeben. Alle Kunden werden innerhalb der kommenden Wochen schriftlich über Ihre neuen Preise informiert“, so Sager.

Für die Zeiträume, in denen der Arbeitspreis der VS-Kunden über der Energiepreisbremse liegt, bleiben die Ansprüche auf Entlastung selbstverständlich bestehen und werden in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben. Nähere Hinweise zur Strom-, Gas- und Wärmepreisbremse und deren praktische Umsetzung sind auf der Internetseite der Stadtwerke veröffentlicht: http://www.vereinigte-stadtwerke.de/

Kurznachrichten aus der Region


Gefährliche Schneelast auf den Bäumen - Kreisverwaltung gibt Entwarnung
Die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg hatte in der vergangenen Woche nach den heftigen Schneefällen zum Jahreswechsel vor dem Betreten der Wälder gewarnt und ein teilweises Betretungsverbot für die Kreiswälder ausgesprochen. Mit Blick auf die aktuelle Witterung konnten Warnung und Verbot am Dienstag, 13. Januar, wieder aufgehoben werden. Tauwetter und Wind haben die Schneelasten von den Baumwipfeln genommen, Mitarbeitende der Kreisforsten haben die Waldwege bereits überwiegend von Hindernissen befreien können. Die Wege können wieder mit der gebotenen Vorsicht auf eigene Gefahr genutzt werden. Brennholzselbstwerber und die gewerbliche Holzabfuhr können die Wege nach Rücksprache mit den zuständigen Revierförstern ebenfalls wieder nutzen.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.