Volkstrauertag in Roseburg und Güster gut besucht

Volkstrauertag in Roseburg. Foto: hfr
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Roseburg/Güster (LOZ). Wie alle Jahre wieder, gab eine kleine Feierstunde anlässlich des Volkstrauertages in den Gemeinden, Güster und Roseburg. Die Bürgermeister der beiden Gemeinden zeigten sich erfreut über die gute Beteiligung zum Gedenken am Volkstrauertag.

So kamen insgesamt 85 Personen an den Gedenksteinen der Gemeinden zusammen. Sie begrüßten die Teilnehmer und hier insbesondere den Redner, der zum 27.Mal die Rede in den Gemeinden hielt. Die Bürgermeister bedankten sich für das Interesse und vor allem für die eindrucksvolle Rede des Vorsitzenden der KK Güster, Holger P. Reimer. In seinen mahnenden Worten ging Reimer auch auf die Geschehnisse des Angriffskrieges durch Russland auf die Ukraine ein.

Auch fand das Karfreitagsgefecht vom 2. April 2010 der Bundeswehr, in Kundus einen Platz in seiner Rede.

Er stellte Kameradschaft von Soldaten, sowie das Gedenken an die beiden letzten Weltkriege in den Vordergrund. Er machte darauf aufmerksam, dass wir, als Gesellschaft, durch die Ukraine furchtbare Denkanstöße bekommen haben. Geschichte wiederholt sich nicht in Reinform, in ähnlicher Form aber doch waren seine mahnenden Worte.

Begleitet wurde der Volkstrauertag durch das Bläserquartett des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Güster, die der Veranstaltung einen würdigen Rahmen gaben. Der Coral, „Ich hat einen Kameraden“ und die Nationalhymne wurden wieder einmal fehlerlos geblasen und hinterließen bei den Besuchern einen bleibenden Eindruck zum Volkstrauertag 2022. Die Bürgermeister der Gemeinden legten mit dem KK Vorsitzenden an den Gedenksteinen einen Kranz zum Gedenken der Gefallenen der beiden Weltkriege nieder.

Anlässlich der Gedenkstunden verteilte Silvia Gumzow-Reimer mit ihrer jüngsten Enkeltochter, May Schmahl, Kerzen gegen eine Spende für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.,

Holger P. Reimer: „Als ehemaliger Berufssoldat wünsche ich mir mutige Männer und Frauen in unserem Land, hier in Güster und Roseburg, die dann mahnend und protestierend hinsehen, die ihre Stimme am Stammtisch, hier im Gasthof, im Büro, im Laden, im Verein, auf dem Bauernhof und in der Familie erheben, wenn sich wieder Unverbesserliche und Unbelehrbare mit ihren friedensschädigenden, menschenverachtenden Parolen zu Wort melden. Denn wir wollen unser Volk davor bewahren, dass sich solche Menschen noch einmal durchsetzen und unser Land erneut ins Chaos, in sinnlosen Krieg und millionenfachen Tod stürzen. Die Verpflichtung zum Frieden, das ist das Erbe und der Auftrag aller Gefallenen.

Für diesen Frieden wollen wir mit Toleranz und Zivilcourage einstehen und überall dort aufstehen, wo er gefährdet ist. Lassen Sie uns dazu, mit unseren Möglichkeiten beitragen, dieses kostbare Gut des Friedens zu bewahren.

Wenn wir heute am Volkstrauertag traditionell aller Toten, aller Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedenken, sollten und müssen wir den Blick weiten. In diesem Jahr stehen die Menschen in der Ukraine im Vordergrund. Aber, liebe Anwesende, wir sollten auch jene nicht vergessen, die Krieg, Flucht und Vertreibung erlebt haben und unter den Folgen noch heute leiden“, waren seine abschließenden mahnenden Worte, die er den Anwesenden mit auf den Weg gab.


Volkstrauertag in Güster. Foto: hfr

Kurznachrichten Büchen


Seniorennachmittag in Witzeeze
Der Kultur- und Sozialausschuss der Gemeinde Witzeeze lädt wieder zum Seniorennachmittag ein. Am Dienstag, 13. Dezember, treffen sich um 15 Uhr Interessierte im Regionalen Kulturzentrum (KUZ) in der Dorfstraße 16 in Witzeeze. Der Vorsitzende des Ausschusses Wolfgang Kroh freut sich, immer am zweiten Dienstag eines Monats bei Kaffee und Kuchen einfach nur zu Klönen oder gemeinsam unterschiedliche Spiele wie Mensch ärgere Dich nicht, Kniffel, Doppelkopf, Rommé, Alle nach rechts oder andere Spiele zu spielen.


Gartenabfälle dürfen nicht verbrannt werden
Bereits im Juni 2021 hat das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) eine novellierte Landesverordnung über die Entsorgung von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallentsorgungsanlagen herausgegeben. Seit Längerem ist es also nicht mehr gestattet, Gartenabfälle zu verbrennen. Pflanzliche Abfälle aus Hausgärten müssen entweder als Kompost- oder Mulchmaterial im eigenen Garten verwertet oder über die Biotonne entsorgt werden.


Öffentliches Aktiventreffen der Grünen (in Präsenz und online)
Die Mitgliederversammlung der Grünen im Amts Büchen steht im Januar an und wirft ihr Licht weit voraus. Der Ortsverein startet in die Vorbereitung und Organisation. Das Jahr 2023 wird für die Ortsgruppe Büchen ein Jahr der Wahlen werden und weiterhin werden aktive Menschen gesucht, die sich in die Entscheidungen der Kommunalpolitik einbringen wollen. Das Aktiventreffen am Mittwoch, 30. November, 19.30 Uhr ist eine gute Gelegenheit die Grünen im Amt Büchen kennen zu lernen. Interessierte sind willkommen und können den genauen Ort bzw. den Teilnahmelink über ov-buechen@gruene-kv-lauenburg.de anfordern.


„Bitte an die Reinigungs- und Räumpflichten denken“
Hübsch anzusehen ist es derzeit ja, das Herbstlaub an den Bäumen. Was beim Spazierengehen für Entzückung sorgt, kann auf Fußwegen schnell zum unliebsamen Rutscherlebnis werden, gerade wenn noch Nässe auf das Laub kommt. Die Verwaltung bittet daher an die Reinigungs- und Räumpflicht zu denken, die auch die Rinnsteine und Straßenabläufe beinhaltet. Weitere Informationen finden Interessierte in der Straßenreinigungssatzung der Gemeinde.


Bahnübergang in der Parkstraße gesperrt
Der Bahnübergang in der Parkstraße wird erneuert und muss daher in der Zeit vom 10. Oktober bis voraussichtlich 1. Dezember voll gesperrt werden. Eine Umleitung ist ausgeschildert.


Sozialamt freitags für Publikum geschlossen
Das Sozialamt der Gemeindeverwaltung Büchen bleibt aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens bis auf Weiteres freitags für Publikum geschlossen.


Halbseitige Sperrung im Grünen Weg
Vom 11. Juli bis 28. Februar 2023 muss der Grüne Weg in Büchen aufgrund von Baumaßnahmen am Kindergarten Arche Noah halbseitig gesperrt werden. Der Fußgängerweg führt in dieser Zeit über die Fahrbahn. Gleichzeitig kommt es zu einer Sperrung des unteren Bereiches im Lindenweg. Der Lindenweg wird zur Sackgasse und der Kindergarten kann durch Eltern von dort aus nicht angefahren werden.


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